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Unfallbilanz erschreckendHier kracht's am häufigsten in Rhein-Berg

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Feuerwehrleute stehen um ein schwer beschädigtes Auto in Bergisch Gladbach-Sand.

Etliche, auch schwere Unfälle ereigneten sich 2025 in Rhein-Berg – und veränderten auch die Einstufung der Unfallhäufungsstellen.

Kreisweiter trauriger Spitzenreiter ist der Turbokreisel in der Bergisch Gladbacher Stadtmitte, dicht gefolgt von Rösraths Hautstraße.

56 Unfälle in den vergangenen drei Jahren und damit so viele wie an keiner anderen Stelle im Kreisgebiet zählte die Polizei im Turbokreisel – am Verkehrsknoten von Schnabelsmühle, Bensberger Straße und An der Gohrsmühle in Gladbach. Häufigste Unfallursache laut Polizei: die Missachtung der Vorfahrt anderer Verkehrsteilnehmender.

Die weiteren Unfallschwerpunkte im Überblick:

Bergisch Gladbach: Während es in der Gladbacher Stadtmitte kreisweit am häufigsten krachte, ist die Zahl der Unfallhäufungsstellen in der Kreisstadt vergangenes Jahr insgesamt um zwei gesunken (Kreisel Jakobstraße/Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße und Laurentiusstraße/Am Broich (Odenthaler Straße). Neu hinzugekommen sind: die Einmündung des Talwegs auf die Bensberger Straße in Heidkamp (28 Unfälle in den vergangenen drei Jahren, bei denen zwölf Menschen leicht verletzt wurden), der Refrather Weg in Höhe des Finanzamts/Wertstoffhof (21 Unfälle in den vergangenen drei Jahren, acht Leichtverletzte, drei Schwerverletzte), der Busbahnhof an der Steinstraße in Bensberg (41 Unfälle, zwölf Leichtverletzte) und die Einmündungen von Feldstraße und Alte Kölnische Straße auf die Bensberger Straße in Heidkamp (22 Unfälle, sechs Leichtverletzte). Weiterhin bestehen folgende Unfallschwerpunkte: Driescher Kreisel (12 Unfälle in den vergangenen drei Jahren), Dolmanstraße zwischen Alter und Neuer Traßweg (24), Kreuzung Alte Wipperfürther Straße (B506)/ Reuterstraße (14), Stationsstraße (28), Kreuzung Mülheimer Straße/Buchholzstraße/Gierather Straße (23), Mülheimer Straße zwischen Piddelborn und Damaschkestraße (15), Buchholzstraße/Hermann-Löns-Straße (18), Hauptstraße/Cederwaldstraße (22), Dolmanstraße/Kicke/Alt-Refrath (15), Bensberger Straße/Lerbacher Weg/Richard-Zanders-Straße (26), Gladbacher Straße zwischen Am Milchbornbach und Hungenberg (34), Gladbacher Straße/Saaler Straße/Buddestraße (20).

Neuer Unfallschwerpunkt in Kürten an der Kreuzung in der Ortsmitte

Kürten: In Kürten sind weiterhin die Scherfbachtalstraße (13 Unfälle in den vergangenen drei Jahren) und die Straße Esbach (L 161) zwischen Kürten und der B 506 (13) Unfallschwerpunkte. Neu hinzugekommen ist die Kreuzung Wipperfürther Straße/Bergstraße/Olpener Straße mit sieben Unfällen und sieben Leichtverletzten in den vergangenen drei Jahren.

Odenthal: Weggefallen ist die seit 2021 erfolgte Einstufung der Scherfbachtalstraße als offizieller Unfallschwerpunkt. Unverändert ist die Hauptstraße zwischen Altenberg und Blecher (14 Unfälle) Unfallhäufungsstelle. Neu hinzugekommen sind die Serpentinen auf der anderen Talseite zwischen Altenberg und Schmeisig (16 Unfälle und sechs Leichtverletzte in den vergangenen drei Jahren).

Drei Unfallschwerpunkte weniger im Overather Stadtgebiet

Overath: Drei ausgewiesene Unfallstellen im Stadtgebiet sind weggefallen: die Kölner Straße am Gewerbegebiet Hammermühle, die L 152 in Kaltenborn bei Federath und der Abschnitt der Kreisstraße 37 bei Breidenassel oberhalb des Schlingenbachtals. Ältere Unfallschwerpunkte sind die Mucher Straße (14 Unfälle in den vergangenen drei Jahren) und die Kreuzung Balkener Straße/Kölner Straße/A4-Abfahrt.

Rösrath: Weggefallen ist der Unfallbrennpunkt an der Kreuzung Sülztalstraße/Hans-Böckler-Straße/Arnold-Schönberg-Straße. Weiter als Unfallschwerpunkte eingestuft sind: Sülztalstraße in Rambrücken (23 Unfälle in den vergangenen drei Jahren), Einmündung Venauen auf Hauptstraße (8), Sülztalplatz (24), Hauptstraße in Hoffnungsthal (26), Feldstraße (12) zwischen Forsbach und Kleineichen. Neu hinzugekommen ist die Hauptstraße in Rösrath vorm Sülztalplatz (55 Unfällen in den vergangenen drei Jahren, bei denen acht Personen leicht verletzt wurden).