Auto überschlägt sich19-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall auf A44

Zahlreiche Fahrzeugteile rissen von der Karosserie ab.
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Bedburg/Jüchen – Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 44 bei Jackerath musste Samstagabend die Feuerwehr Bedburg ausrücken. Versuche, das Leben des 19 Jahre alten Fahrers zu retten, waren erfolglos, er starb noch an der Unfallstelle. Der Beifahrer musste mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden.
Gegen 18 Uhr hatten gleich mehrere Autofahrer den Unfall bei der Polizei und der Feuerwehr gemeldet. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Fahrer auf dem Autobahnstück, das am Tagebau Garzweiler vorbeiläuft, aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Fahrzeug hatte sich überschlagen bevor das Auto in einem angrenzenden Feld stehen blieb. Da zunächst unklar war, wo sich der Unfall genau ereignet hatte, alarmierte die Leitstelle mehrere Feuerwehren. Neben Bedburg eilten auch Kräfte aus Jüchen und Mönchengladbach zur Autobahn.
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Als die ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle bei Jüchen eintrafen, lag der Fahrer regungslos im Fahrzeug. Er starb noch an der Unfallstelle. Der Einsatzleiter hatte zwischenzeitlich einen Rettungshubschrauber angefordert, der nach wenigen Minuten an der Unfallstelle landete. Nach einer Erstversorgung flog das Rettungsteam den 20 Jahre alten Beifahrer ins Krankenhaus. Sein Zustand sei kritisch, hieß es an der Unfallstelle.
Die Feuerwehr musste meterlange Sichtschutzwände aufstellen, da zahlreiche Autofahrer langsam und mit neugierigen Blicken an der Unfallstelle vorbeifuhren.
