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Tier der WocheDie Retriever-Hündin Emma aus dem Tierheim Bergheim braucht besondere Fürsorge

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Auf dem Bild ist eine Hündin aus dem Tierheim zu sehen.

Die Retriever-Hündin Emma hat Epilepsie. 

Die „Traumhündin“ leidet unter Epilepsie, ist laut dem Tierheim-Team aber sehr gut medikamentös eingestellt

Emma ist eigentlich eine „Traumhündin“. „Wäre sie gesund, würde man sie uns vermutlich aus den Händen reißen“, wissen die Mitarbeiter des Bergheimer Tierheims. Retriever seien sehr beliebt und eher selten in Tierheimen anzutreffen. Doch Emma leidet unter Epilepsie.

Sie ist gerade drei Jahre alt, lieb, friedlich und hübsch. Kastriert ist sie noch nicht. Im Tierheim wurde sie aus finanziellen Gründen abgegeben. Hier gab sie sich zunächst etwas zurückhaltend. Doch Tierpflegerin Marisa Sciannimanica fand guten Zugang zu der Hündin und schmunzelt: „Für ein Leckerchen macht Emma fast alles.“

Bergheim: Emma braucht ihre Medikamente sehr pünktlich

Wegen ihrer Erkrankung braucht Emma erfahrene Halter. Momentan sei sie medikamentös sehr gut eingestellt und „anfallfrei“, doch müsse sie ihre Medikamente regelmäßig und zu bestimmten Uhrzeiten bekommen.

Emma ist sehr menschenbezogen. Sie kennt Katzen und verträgt sich auch mit Hunden, allerdings könne das auch gefährlich werden, sollte es doch noch einmal zu einem Krampfanfall kommen. „Man kann nie wissen, wie andere Hunde darauf reagieren“, so Sciannimanica.

Emma kann stundenweise allein bleiben sowie problemlos im Auto mitfahren. Interessierte sollten sich der Verantwortung bewusst sein, dass Emma ihre Medikamente sehr pünktlich bekommen muss und sich vorab über die Erkrankung Epilepsie bei Hunden informieren. Infos unter 02271/4824124.