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Transporter ausgebranntStaatsanwalt schließt Brandanschlag auf Kreishaus nicht aus

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In Bergheim waren an der Kreisverwaltung drei Autos ausgebrannt.

In Bergheim waren an der Kreisverwaltung drei Autos ausgebrannt.  

Es gehöre zur Arbeit der Ermittler, keine denklogische Möglichkeit auszuschließen, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln.

Der Brand von drei Kleinbussen auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung in Bergheim auf dem Willy-Brandt-Platz beschäftigt die Kölner Staatsanwaltschaft. Wie Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer auf Anfrage dieser Redaktion erklärte, richte sich das Verfahren gegen Unbekannt: „Bislang spricht die Beweislage dafür, dass am 3. Juni 2026 gegen 3.51 Uhr bislang unbekannte Täter jedenfalls zwei städtische VW-Transporter vorsätzlich entzündeten.“

Das Feuer sei anschließend auf ein weiteres nebenstehendes städtisches Fahrzeug übergegriffen. Die betroffenen Transporter seien völlig ausgebrannt. Zudem sind durch die Hitze und das Feuer der brennenden Fahrzeuge auch Teile des Kreishauses beschädigt worden.

Bergheim: Schadenshöhe ist nach wie vor unklar

Die Staatsanwaltschaft ermittele in alle Richtungen. „Für ein politisches Motiv gibt es zwar momentan keine konkreten Hinweise, aber es gehört zur Arbeit der Ermittlungsbehörden, keine denklogische Möglichkeit auszuschließen“, teilte Bremer weiter mit.

Unklar bleibt weiterhin der durch das Feuer entstandene Schaden. Eine Aussage   dazu sei derzeit noch nicht möglich, sagte einer Sprecherin der Kreisverwaltung. Die weitgehend zerstörten Fahrzeuge würden nach der Freigabe von der Versicherung entsorgt werden. Auch das: Verwertbare Kameraaufnahmen liegen nicht vor.

Die Jamaikakoalition im Rhein-Erft-Kreis hatte die mutmaßlichen Brandanschläge auf die Kreisverwaltung auf das Schärfste verurteilt. Dieses „inakzeptable Vorgehen“ richte sich gegen den demokratischen Rechtsstaat. Die AfD vermutet die Täter im linken Milieu.