KommentarDer autofreie Sonntag ist sinnvoll – nicht nur fürs Klima

Einen autofreien Sonntag auf der B 477 fordern Elisabeth Hülsewig und Johannes Hübner.
Copyright: Fratz
- Die CDU fordert einen autofreien Sonntag auf der B 477 zwischen Niederaußem und Zieverich.
- Unser Autor findet die Idee gut – aus verschiedenen Gründen.
- Ein Kommentar.
Bergheim – In den 50er- und 70er-Jahren mussten autofreie Sonntage verordnet wegen – aus Sorge vor Erdöl-Engpässen. Nun finden sie statt, gerade weil man weg will von fossilen Brennstoffen, hin zu einer anderen Mobilität.
Die Idee ist gut. Ein Tag zu Fuß oder per Rad auf einer wichtigen, aber für Autos gesperrten Straße erlaubt einen anderen Blick und bringt Menschen in Diskussionen zusammen.
Beitrag zur Überwindung von Distanz
Im Fall der B 477 wird ein autofreier Sonntag aber noch mehr bewirken. Bergheim ist durch den Tagebau von Nieder- und Oberaußem räumlich stark getrennt worden, eine Distanz, die auch in den Köpfen noch lange nicht überwunden ist.
Auf der dann gesperrten Straße werden Bürger aus vielen Stadtteilen zusammenkommen. So könnte eine gesperrte Straße die Menschen tatsächlich zusammenbringen.

