Abo

Polizei warnt vor BetrugsmascheBergheimer klickt auf gefälschte E-Mail – Geld weg

1 min
Das Foto zeigt Frauenhände, die ein Handy bedienen. Auch über das mobile Telefon lassen sich E-Mails abrufen.

Täuschend echt sah die E-Mail aus, die ein 50-jähriger Bergheimer am Montag (12. Dezember) erhalten hatte. Also folgte er allen Schritten, zu denen ihn seine vermeintliche Bank aufforderte.

Mehrere Tausend Euro haben Betrüger erbeutet. Ihr Opfer: ein 50-Jähriger aus Bergheim. Er glaubte, dass die täuschend echt aussehende E-Mail von seiner Bank kam und befolgte die geforderten Klicks.

Am Montag (12. Dezember) hat ein Bergheimer (50) eine E-Mail seines vermeintlichen Kreditinstitutes erhalten. Er ist laut einem Polizeisprecher einem Link in der täuschend echt aussehenden E-Mail gefolgt und habe zur weiteren Bearbeitung seine Kontodaten in eine Abfragemaske eingegeben.

Die Betrüger lasen während des gesamten Vorgangs mit

Da es sich bei der E-Mail laut ersten Ermittlungen um eine Phishingmail handelte, lasen die Betrüger mit. Sie erbeuteten mehrere Tausend Euro von seinem Konto. Der 50-Jährige erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei rät Bürgerinnen und Bürgern, skeptisch zu sein, wenn sie aufgefordert werden, sensible Kontodaten preiszugeben. Kreditinstitute kündigen Änderung im Onlinebanking oder Umstellungen im Sicherheitsverfahren in der Regel schriftlich an. "Rufen Sie Ihr Onlinebanking daher immer über den Ihnen bekannten Weg auf und nicht über den Link in einer E-Mail", empfiehlt der Polizeisprecher.

Im Verdachtsfall sollte man sofort die Polizei verständigen

Aufklärung, Beratung und Unterstützung im Schadensfall ermöglichen die Experten der Kriminalprävention der Polizei Rhein-Erft-Kreis. Die Beraterinnen und Berater sind telefonisch unter der Nummer 02233 52-4848 oder per E-Mail an K.Kriminalpraevention.Rhein-Erft-Kreis@polizei.nrw.de erreichbar.

Wer den Verdacht hat, selbst Opfer einer Straftat geworden zu sein, sollte in jedem Fall Anzeige bei der Polizei erstatten - rund um die Uhr über den Notruf „110“. (jtü)