Nachwuchsfußballer im KletterwaldUkrainer erleben unbeschwerte Stunden in Brühl

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Brühl-West – Einige Stunden voller Kurzweil und ohne trübe Gedanken an die Heimat erlebten 25 Jugendliche und junge Männer aus der Ukraine unlängst im Brühler Kletterwald Schwindelfrei. Der dortige Geschäftsführer Raimund Bechtloff hatte die Gruppe 17- und 18-jähriger Fußballer aus dem Umland der ukrainischen Hauptstadt Kiew zu einem erlebnispädagogischen Teamtraining eingeladen.

„Das machen wir mit unterschiedlichen Gruppen, Mannschaften oder Kollegenkreisen. Die Teilnehmer lernen, effizient als Team zusammenzuarbeiten. Sie lösen gemeinsam Aufgaben, die der Einzelne nicht bewältigen kann“, so Bechtloff. So bewährten sich die jungen Ukrainer beim Balancieren über die Stahlseile des Niedrigseilgartens, ehe es zum Ausklang in die luftige Höhen des Kletterwalds ging.

Ambitionierte Nachwuchsfußballer in Brühl

Die Teilnehmer, allesamt ambitionierte Nachwuchsfußballer aus Teams mit Verbindungen zum Vorzeigeklub Dynamo Kiew, leben und trainieren seit einigen Monaten in der Sportschule Hennef. „Sie träumen von einer Fußballkarriere, halten aber auch Ausschau nach Ausbildungsplätzen und Studienangeboten“, erklärt Stefan Rönz.

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Der Meckenheimer, selbst einst ambitionierter Fußballer, pflegt seit vielen Jahren Kontakte nach Kiew. Nach dem russischen Angriff holte er die Nachwuchsspieler in der Ukraine ab. „Seitdem kümmere ich mich um die Gruppe“, so Rönz, der für eine große Unternehmensberatung tätig ist. „Über einige Ecken entstand der Kontakt zu Oliver Mülhens von der Brühler Stadtverwaltung und schließlich der Draht zum Kletterwald“, erklärt er. Auch der Dehoga-Kreisvorsitzende Georg Frey engagiert sich: „Wir haben Restaurant-Gutscheine für die Teamverantwortlichen verteilt, um das Engagement zu honorieren.“

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