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Polizei ermitteltMann verletzt 27 Party-Besucher in Elsdorf mit Pfefferspray

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Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort.  

Rund 3000 Menschen tanzten bei der „We love the 90s“-Party im Rhein-Erft-Kreis. Für einige von ihnen endete die Party im Krankenhaus.

Es sollte eine fröhliche, unbeschwerte Feier werden. Doch die „We love the 90s“-Party in Elsdorf (Rhein-Erft-Kreis) endete für etliche Besucherinnen und Besucher am Freitagabend jäh. 27 Personen klagten über Beschwerden, nachdem ein Mann in der Nähe der Bühne grundlos Pfefferspray in die Menge gesprüht hatte, sechs von ihnen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Polizisten konnten den offenbar alkoholisierten Mann noch vor Ort festnehmen. Rund 3000 Menschen hatten bei der Open-Air-Party auf dem Parkplatz der Festhalle Elsdorf gefeiert.

Die Party lief nach dem Zwischenfall bis in die Nacht weiter.

Die Party lief nach dem Zwischenfall bis in die Nacht weiter.

Wegen der vielen Verletzten hatte die Kreisleitstelle der Feuerwehr das Stichwort „MANV“ (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Rettungskräfte aus dem gesamten Rhein-Erft-Kreis, ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter rückten an.  

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Party wurde nach dem Einsatz fortgesetzt und endete plangemäß in den frühen Morgenstunden.

Zahlreiche Rettungskräfte waren in Elsdorf im Einsatz

Zahlreiche Rettungskräfte waren in Elsdorf im Einsatz

Was 2017 mit einigen Hundert Zuschauern und einem Bierwagen im Freibad gestartet war, hat sich zur größten 90er-Jahre-Party im Kreis im  Jahr 2024 mit 4500 Besuchenden gemausert.  „Die Veranstaltung ist längst Kult geworden und über die Stadt- und Kreisgrenze hinaus beliebt“, hatte Harald Könen (SPD), stellvertretender Bürgermeister der Stadt Elsdorf, bei der Programmvorstellung im Mai gesagt.  

„Die Party konnte von Beginn an ohne jegliche Randale als friedliches Fest gefeiert werden“, betonte Könen. Dazu sollten auch in diesem Jahr ein Sicherheitskonzept und rund 45 Security-Mitarbeitende beitragen, die auf dem Platz und auch in der Umgebung des Festareals nach dem Rechten sehen werden. Den Pfefferspray-Angriff konnten sie offenbar nicht unterbinden.