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DiamanthochzeitErftstädter Jubelpaar lernte sich in der Dom-Brauerei kennen

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Zu sehen sind Klara und Hubert Fromm aus Erftstadt.

Klara und Hubert Fromm aus Erftstadt feiern Diamanthochzeit.

Klara und Hubert Fromm aus Erftstadt gaben sich vor sechzig Jahren Jawort. Nun feiern sie Diamanthochzeit.

In der ehemaligen Dom-Brauerei in Bayenthal lernen sich vor über sechzig Jahren Klara und Hubert Fromm kennen. Sie ist kaufmännische Angestellte, er arbeitet in der Produktion als Braumeister. Beide engagieren sich in der Gewerkschaft und kommen sich bei einem gemeinsamen Umtrunk näher. „Wie das dann so geht, hier gucken, da gucken,“ sagt Klara Fromm mit einem Lachen.

Bereits ein halbes Jahr später, am 31. August 1966, machen sie Nägel mit Köpfen und geben sich das Jawort. „Wir haben da nicht lange gewartet, ich wusste, dass sie die richtige ist“, erinnert sich Hubert Fromm. Auch in den folgenden Jahrzehnten arbeiten sie gemeinsam in der Brauerei.

Erftstadt: Klara und Hubert Fromm sind immer gern arbeiten gegangen

„Wir sind beide sehr gerne arbeiten gegangen“, sagt Hubert Fromm, und auch Klara Fromm erinnert sich gerne an ihr Arbeitsleben: „Ich würde gern nochmal arbeiten. Es hat Spaß gemacht in der Firma. Es waren alle sehr freundlich zueinander, und man ging mittags oder abends gerne mal ein Bier trinken.“

Nachdem Tochter Ruth 1966 geboren wurde, ermöglichen Klara Fromms Eltern ihnen beiden weiter berufstätig zu sein. „Meine Eltern waren ganz vernarrt in sie und wollten immer, dass ich arbeiten gehe, damit sie auf ihre Enkeltochter aufpassen können.“

Zu sehen sind Klara und Hubert Fromm auf ihrem Hochzeitsfoto.

Klara und Hubert Fromm auf ihrem Hochzeitsfoto.

Hubert Fromm wird am 1939 im heutigen Polen, damals Schlesien geboren und mit seiner Familie nach Kriegsende umgesiedelt. Seine Frau wird am 1944 in Bonn geboren. In Köln haben sich die beiden immer heimisch gefühlt, denn dort lebten ihre Kollegen und Kolleginnen sowie Freunde und Freundinnen.

„Luxusleben macht auch nicht glücklich, das wichtigste im Leben ist die Familie“, findet Klara Fromm. An ihrem Mann mochte sie damals bereits seine zurückhaltende Art: „Er hat nicht so viel gesabbelt, aber er wusste, was er wollte.“ Auch anfänglicher Skepsis von Seite der Kolleginnen aus dem Büro trotzte Klara Fromm. „Einen Mann, der im Blaumann rumläuft, zu heiraten fanden manche befremdlich.“