Die Frechener Stiftung der evangelischen Gemeinde begeht ihr Jubiläum mit einem Festgottesdienst und einem anschließenden Empfang für alle Interessierten.
Stiftung feiert JubiläumEvangelische Gemeinde in Frechen lädt zu Gottesdienst und Empfang

Evangelische Kirchengemeinde Frechen.
Copyright: Patrik Reinartz
Jubiläum mit Gottesdienst und Empfang
Ihr 20-jähriges Bestehen feiert die Stiftung „Türen zum Nächsten“, die die evangelische Kirchengemeinde Frechen im November 2006 ins Leben gerufen hat. Anlässlich des Jubiläums
lädt die Gemeinde für Sonntag, 8. November, 10.30 Uhr, zu einem Gottesdienst mit anschließendem Empfang in die evangelische Kirche an der Hauptstraße ein.
Diakonische Einrichtungen langfristig sichern
Hinter der Gründung der Stiftung habe seinerzeit die Erkenntnis gestanden, dass die finanziellen Mittel der Kirchen aufgrund demographischer und gesellschaftlicher Veränderungen in Zukunft knapper werden würden, so die Gemeinde. Ziel sei es gewesen, mit der Stiftung die diakonischen Einrichtungen der Gemeinde - den Sozialdienst mit Kleiderstube, die Kita Löwenherz und das Kinder- und Jugendzentrum JoJo - langfristig zu sichern.
Vom bescheidenen Anfang zu 750.000 Euro Vermögen
Geleitet wird die Stiftung von einem Stiftungsrat, dessen Mitglieder vom Presbyterium beauftragt werden. Die Gemeinde stellte seinerzeit 30.000 Euro als Startkapital zur Verfügung. „Ein eher bescheidener Anfang“, so die Kirchengemeinde. Zustiftungen vieler Unterstützer, Erträge aus Basaren und Benefiz-Veranstaltungen, Vermächtnisse und Kollekten hätten bis heute jedoch zu einem Stiftungsvermögen von rund 750.000 Euro geführt.
Anlage nach Vorgaben der evangelischen Kirche
Darauf weist auch das „Stiftungsbarometer“ im Gemeindesaal hin. Das Geld ist in unterschiedlichen Anlagen investiert, die den Vorgaben der evangelischen Kirche entsprechen. Anlageentscheidungen trifft der Stiftungsrat, der dabei von einem Anlageausschuss unterstützt wird.
Mehr als 70.000 Euro für Projekte und Ausstattung
Die Erträge aus den Anlagen dienen der Unterstützung der diakonischen Einrichtungen, insgesamt konnten bisher mehr als 70.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Viele Projekte, Aktivitäten und Ausstattungen sind damit gefördert oder ganz finanziert worden, zum Beispiel eine pädagogische Zusatzkraft im Jojo, neues Mobiliar im Sozialdienst oder vor kurzem ein neues Spielgerät im Außengelände von Kita und Jojo.
Blick in die Zukunft
„Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserer Stiftung auch in Zukunft einen Beitrag zum Zusammenhalt und sozialen Ausgleich in unserer Gemeinde und der Stadt Frechen leisten können“, sagt die heutige Stiftungsratsvorsitzende, die Pfarrerin im Ruhestand Almuth Koch-Torjuul. (rtz)
