Für 1400 Haushalte in Gleuel und Berrenrath gab es Einschränkungen bei der Fernwärme. Die Stadtwerke konnten den Schaden inzwischen beheben.
Nach RohrbruchFernwärmeleitung in Hürth schneller als geplant wieder repariert

Die Heizungen wurden in zwei Hürther Stadtteilen durch den Rohrbruch nicht richtig warm. (Symbolbild)
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Ein Rohrbruch führte am Dienstag (10. Februar) zu Ausfällen bei der Fernwärmeversorgung. Betroffen waren nach Angaben der Stadtwerke rund 1400 Hausanschlüsse in den Stadtteilen Berrenrath und Gleuel.
Bei einer Routinekontrolle hatten Mitarbeiter der Stadtwerke einen Dampfaustritt an einem Schachtdeckel im Bereich der Festhalle an der Friedenstraße in Gleuel entdeckt. Bei der Schadensanalyse wurde ein Rohrschaden auf der Haupttrasse des Fernwärmenetzes festgestellt. Der Rohrbruch lag im Bereich eines sogenannten Festpunkts, an dem die Rohre in einen massiven Betonblock eingegossen sind. Der Betonblock musste freigelegt und die Rohrleitung herausgestemmt werden.
Hürth: Aus einem Schachtdeckel trat Dampf aus
Um die Fernwärmeversorgung schnell wiederherzustellen, wurde ein passendes Rohrstück eingeschweißt. Die Stadtwerke gingen zunächst davon aus, dass die Reparatur bis zum Wochenende dauern würde. Entgegen dieser Schätzung seien die Arbeiten aber deutlich schneller vorangekommen, weil die Mitarbeiter der Stadtwerke und der beteiligten Tiefbau- und Rohrleitungsfirmen bis in die Nacht mit Hochdruck auf der Baustelle gearbeitet hätten.
Bis zum Wochenende sollen jetzt noch Restarbeiten zur provisorischen Herstellung der Fahrbahnoberfläche erledigt werden. Die Zufahrt zur Festhalle sei möglich, teilen die Stadtwerke mit, der Zugweg am Rosenmontag werde nicht behindert. (aen)

