Erst nach vielen Stunden holte Markus Hecker den widerspenstigen Holzvogel mit dem 213. Schuss von der Stange.
Zäher Holzvogel Grünröcke liefern sich spannendes Duell beim Schützenfest in Hermülheim

Mit dem 213. Schuss sicherte sich Markus Hecker den Königstitel.
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Etwas anders als gewohnt verlief das 114. Schützen- und Volksfest der Hermülheimer St.-Hubertus-Schützenbrüder. Zum Start in die Feiern wurde in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinschaft nach langer Pause erstmals wieder ein Seniorenfest angeboten. Die Bruderschaft hat damit eine alte Tradition wieder aufleben lassen, und man freute sich darüber, dass das Hermann-Lang-Haus zu diesem Anlass ausgebucht war.
Die gewohnte Open-Air-Veranstaltung am Schützenfestsamstag mit den „Nordstars“ setzte sodann den offiziellen Startschuss für das weitere Unterhaltungs- und Sportprogramm der großen Schützenfamilie. „Aufgrund der Trockenheit und der damit verbundenen sehr hohen Brandgefahr haben wir uns aus Sicherheitsgründen kurzfristig entschieden, das inzwischen traditionelle Höhenfeuerwerk in diesem Jahr ausfallen zu lassen“, erklärte der 1. Vorsitzende Wilfried Pesch kürzlich.
Hürth: Schützenzug umkurvte die Baustellen
Die befreundeten auswärtigen Schützenbruder- und -gesellschaften konnten am Schützenfestsonntag empfangen werden. Der große Festumzug führte die Teilnehmer in diesem Jahr aufgrund der diversen Baustellen im Ort auf neue Wege und zeichnete sich durch viele geschmückte Straßen und zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Wegesrand aus.
Spannung pur bot auch der Höhepunkt des Festes, das Königsschießen. Zwei Schützen zielten bis kurz vor 22 Uhr auf den hölzernen Vogel, ehe sich schließlich Markus Hecker mit dem 213. Schuss durchsetzen konnte und nun erstmalig als aktiver Schützenkönig amtiert. Die weiteren Titelträger der St. Hubertusschützen sind Bambiniprinz Tom Zerlett und Schülerprinz Jakob Schaefers. Den Titel des Prinzen holte sich Benoit Burmester. Als Inaktivenkönigin geht Nadine Wollersheim in die Vereinsgeschichte ein, und als König der Könige steht nun Alexander Merten in den Analen.
