Der Prozess gegen einen 21-Jährigen, der 2025 einen tödlichen Unfall verschuldet haben soll, tritt in eine entscheidende Phase. Eltern der Opfer sagen aus.
Hürther UnfalltragödieGutachter schließt einen Defekt an der Ampel an der Unfallstelle aus

Der Angeklagte (r.) und sein Anwalt Marc Donay kommen zu Beginn eines Prozesses wegen fahrlässiger Tötung in einen Verhandlungssaal im Landgericht Köln. (Archivbild)
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Am fünften Prozesstag (16. Juni) um den tödlichen Verkehrsunfall vom Juni 2025 in Hürth hat ein Gutachter es ausgeschlossen, dass an der Ampel an der Unfallstelle ein technischer Defekt vorgelegen haben könnte. Nach Rücksprache mit der Wartungsfirma und der Hinzuziehung von technischen Protokollen, die sämtliche Ampelphasen dokumentieren, sei es aus technischer Sicht nicht plausibel, dass Fußgänger und Autofahrer gleichzeitig Grün gehabt haben.
Hürth: Eltern der Unfallopfer im Zeugenstand
Das Landgericht Köln war der Schilderung einer Polizeibeamtin nachgegangen, die am Tag nach dem Unfall an derselben Stelle einen Beinahe-Unfall zwischen einem Pkw und einer Fußgängerin beobachtet haben will. Daher habe sie eigenständig privat mit Hilfe ihres Sohns die Ampelphasen überprüft und festgestellt, dass sie fehlerhaft seien.
Der Prozess gegen einen 21-jährigen Hürther wegen fahrlässiger Tötung wird am Dienstag (16. Juni) mit Aussagen der Eltern der getöteten Avin (10) und Luis Paulo (25) fortgesetzt. Sie erheben Ansprüche auf Schmerzensgeld.
