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KinderfestKerpener Kita Panama feiert Wiedereröffnung nach Wasserschaden

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Das Foto zeigt Menschen bei einem Kita-Fest.

Stefanie Schlößer, Ko-Leiterin der Kita (mit Micro) bedankt sich bei den Kolleginnen Claudia Schettler-Sollin (l.) und Gabi Wiederhöfer.

Vier Gruppen konnten Ende September 2025 in den fertiggestellten Gebäudeteil zurückkehren, im Februar 2026 kamen die letzten beiden Gruppen.

Umzüge sind immer stressig, auch für Erwachsene. Für kleine Kinder erst recht: Neue Umgebung, neue Wege, neue Kinder. Wenn man aus der angestammten Kita ausziehen muss, verliert man eine kleine Heimat. Den Kindern der Kerpener Kita „Panama“ ging das 2024 so. Was war passiert?

Irgendwo kam Feuchtigkeit her, ein sich langsam vergrößernder Wasserschaden macht aufwändige technische Recherchen notwendig, zuerst noch im laufenden Betrieb. Im Frühsommer 2024 musste das erst 1996 eröffnete Haus für Reparaturarbeiten geschlossen werden. Die Kinder fanden bald ein neues Zuhause in den Kitas Sonnenschein, Pusteblume, Mühlenbachkinder und Zauberwald. Auch die Johanniter unterstützten mit Räumlichkeiten in Bollerbü, ebenfalls half die Spielkiste aus.

Kerpen: Außergewöhnliche Situation für Kinder und Personal

Lonie Lambertz, zur Zeit der Bauarbeiten Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses der Stadt Kerpen: „Das war eine sehr stressige Zeit. Aber die Zusammenarbeit der verschiedenen Kitas, der Eltern, der zuständigen städtischen Stellen und aller Anderen war hervorragend, das hat wirklich sehr gut funktioniert!“

Bürgermeister Thomas Jurczyk bedankte sich bei allen Beteiligten, vor allem auch bei den Leiterinnen der Kita, Stefanie Schlößer und Claudia Schettler-Sollin: „Gemeinsam mit dem gesamten Team haben Sie diese außergewöhnliche Situation mit großem Engagement, Professionalität und viel Herz begleitet.“

Vier Gruppen konnten Ende September 2025 in den fertiggestellten Gebäudeteil zurückkehren, im Februar 2026 kamen auch die letzten beiden Gruppen. Das Fest zur Wiedereröffnung hätte kein besseres Wetter finden können: strahlend blauer Himmel trug wesentlich zur fröhlichen Atmosphäre bei. Natürlich waren die Dankesreden an die Beteiligten lang, denn es gab deren Unzählige, die auch reichlich beschenkt wurden. Ein „Körperteilblues“ eröffnete das Unterhaltungsprogramm, gewidmet wurde er den Kindern, die die Kita bereits verlassen haben, deren Abschied aber nicht angemessen gefeiert werden konnte.

Uwe Reetz, der gut gelaunte Entertainer und Musiker, verzauberte die Kinder: Aus einem nach Überprüfung durch die Kinder als leer erkannten Beutel zauberte er eine bunte Socke hervor: „Wollt ihr mal dran riechen?“ „Ja!“, riefen die Kinder und kannten tatsächlich keine Scheu. Die Socke verwandelte sich dann urplötzlich in eine weiße Kinder-Badehaube, was zu schallendem Gelächter führte, als der Zauberer sie sich aufsetzte. Mit Liedern zum Mitsingen heizte er die Atmosphäre noch gewaltig an, was bei 30 Grad im Schatten nicht zwingend notwendig war, aber von allen Gästen, kleinen wie großen, mit Freude angenommen wurde. Ein Umzug kann also  doch Freude bereiten: Dann jedenfalls, wenn man ins angestammte Zuhause zurückkehrt.