KerpenNeue Mehrfamilienhäuser für Menschen mit geringem Einkommen errichtet

Die neuen Mieter und Nachbarn hatte die Erftland GmbH eingeladen, hier redet Prokurist Thomas Lexis (2.v.l.) mit Gästen.
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Kerpen-Neu-Bottenbroich – Nach 26 Monaten Bauzeit, die neben dem Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern an der Horremer Straße auch den Abbruch des Altbestandes umfasste, lud die Erftland GmbH zum Mieterfest ein. In Vertretung des Erftland-Geschäftsführers Sascha Wastrauk begrüßte Prokurist Thomas Lexis die neuen Mieter, Nachbarn und Kinder des nahen Waldkindergartens. Lange hätten die Nachbarn Lärm und Staub der Baustelle ertragen müssen, sagte Lexis. Jetzt hoffe die Erftland auf die Entwicklung einer starken Nachbarschaft rund um die Horremer Straße.
Auch Elsdorfs Bürgermeister Andreas Heller, in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Erftland, Bürgermeister Dieter Spürck und Ortsvorsteher Hermann-Josef Klingele als Mitglied des Aufsichtsrates, dem die Neubebauung am Waldrand Neu-Bottenbroichs eine „Herzensangelegenheit“ gewesen sei, wie Lexis betonte, waren gekommen.
Kerpen: 14 Wohnungen an der Horremer Straße werden gefördert
Spürck bedankte sich für den Beitrag der Erftland, dem Wohnungsmangel zu begegnen. Die Erftland biete in den beiden symmetrisch angelegten Gebäuden günstigen Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen. 14 Wohnungen, gefördert mit Landesmitteln zu einem Quadratmeterpreis von 6,20 Euro, stünden zur Verfügung, sagte Lexis. 13 weitere Wohnungen seien frei finanziert.
Vor allem Familien mit Kindern nutzten den Zugang zum geförderten Wohnraum mit Wohnberechtigungsschein. Seit März seien die ersten, 47 bis 119 Quadratmeter großen Wohnungen bezugsfertig gewesen. Die Erftland habe fast 2000 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen, ausgestattet mit Aufzügen und Fußbodenheizung per Wärmepumpe.
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Gegründet 1948 von 18 kreisangehörigen Kommunen sind heute die Städte Bedburg, Bergheim, Kerpen und Elsdorf sowie der Zweckverband der Kreissparkasse Köln Anteilseigner der Erftland, die rund 1500 Wohnungen im nördlichen Rhein-Erft-Kreis bewirtschaftet.



