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Kommentar zur KriminalstatistikDas Sicherheitsgefühl in Bergheim und Wesseling sinkt

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Polizeiabsperrungen nach einer Automatensprengung im Rhein-Erft-Kreis (Symbolbild)

Rhein-Erft-Kreis – Eine Statistik ist in der Regel ein nüchternes und trockenes Zahlenspiel. So auch bei der Polizei im Rhein-Erft-Kreis. Mal steigt in einem Jahr ein Deliktsfeld leicht an, dafür fällt ein anderes leicht ab. Oft hängt das mit dem personellen Einsatz und Ermittlungsaufwand zusammen, wie man es am Beispiel der Drogenkriminalität im Postverteilzentrum oder im Bereich der Sexualdelikte sieht. Doch die Entwicklung in Bergheim und Wesseling ist anders gelagert.

Alarmierende Zahlen in Bergheim und Wesseling

In der Kreisstadt nahm die Kriminalität um elf Prozent zu, in Wesseling sogar um 20 Prozent. Die Zahlen sind alarmierend. Noch nachdenklicher muss die Verantwortlichen stimmen, dass die Kriminalität in allen Bereichen gleichermaßen gestiegen ist. Gäbe es einen Schwerpunkt, wüssten die Beamten, wo sie ansetzen könnten und könnten gezielt dem Negativtrend mit Maßnahmen entgegensteuern. 

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Diese Entwicklung darf niemanden egal sein, nicht der Polizei, nicht der Politik und nicht den Menschen, die in Bergheim und Wesseling leben.

Mehr Polizeipräsenz gegen Kriminalität

Ist der Anstieg nicht erklärbar, muss nach den Gründen gesucht werden. Wird nicht gehandelt, so hat das Konsequenzen. Die Menschen fühlen sich unsicher in ihrem Ort, das allgemeine Sicherheitsgefühl der Bürger sinkt in der Stadt.

Vielleicht wäre ein erster Schritt, in den jeweiligen Städten mehr Polizeipräsenz zu zeigen. Bei dem Personalstand ist das sicherlich nicht einfach, könnte aber helfen. Damit hat die Polizei schon gute Erfahrungen gemacht, als sie Bezirksbeamte, die so genannten Dorfsheriffs, eingesetzt hat.