Rhein-Erft-Kreis – Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises vermeldet mehrere Fälle, in denen Menschen Opfer von Betrügern geworden sind. In allen Fällen erfanden die Täter Geschichten und brachten die Geschädigten dazu, ihnen Geld zu überweisen oder zu übergeben.
Am Dienstag rief gegen 13 Uhr bei einem Hürther Senior ein vermeintlicher Freund an. Er sagte, er leide unter Atemnot und brauche ein Beatmungsgerät. Sogar ein falscher Chefarzt sprach mit dem Hürther. Er fiel auf den Betrug herein und übergab einem Unbekannten an der Frankenstraße später einen fünfstelligen Geldbetrag.
Rhein-Erft-Kreis: Polizei bittet um Hinweise
Der Mann soll etwa 1,75 Meter groß und korpulent sein und ein rundes Gesicht sowie einen Bart und kurze Haare haben. Er trug ein braunes Shirt, eine dunkle Hose und eine schwarze Umhängetasche. Die Polizei bittet um Hinweise unter 02233/520 und per E-Mail.
Auf einen Betrug per Whatsapp sind eine 59-jährige Bedburgerin und eine 67-jährige Frechenerin hereingefallen. Die Frau bekam eine Nachricht von ihrer angeblichen Tochter, die ihr Mobiltelefon verloren haben und deshalb eine neue Nummer haben soll. Sie gab an, Hilfe bei einer Überweisung zu benötigen, weil das mit ihrem neuen Smartphone nicht funktioniere. Die Bedburgerin überwies einen vierstelligen Betrag. Der Betrug fiel auf, als die Frau am Abend eine Nachricht ihrer echten Tochter erhielt. Auch die Frechenerin fiel auf eine falsche Tochter herein. Erst als die Betrüger erneut nach einer Überweisung fragten, wurde sie misstrauisch und kontaktierte ihre tatsächliche Tochter.
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Die Polizei rät dazu, solche Nachrichten zu ignorieren, kein Geld zu überweisen, bei bekannten Nummern nach den Angehörigen zu fragen und die Polizei zu rufen. Auf der Webseite der Rhein-Erft-Polizei gibt es zu solchen Betrugsfällen auch ein Aufklärungsvideo.



