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Unfallflucht im Rhein-Erft-Kreis„Corona-Zusammenhalt entpuppt sich als Strohfeuer“

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DPA Motorradunfall (1)

(Symbolbild)

  1. Immer mehr Menschen im Rhein-Erft-Kreis begehen Fahrerflucht.
  2. Das ist eine alarmierende Entwicklung.
  3. Ein Kommentar.

Rhein-Erft-KreisRoland Küppers Ärger ist verständlich. Wer jemanden mit seinem Auto, Motorrad oder Fahrrad anfährt und verletzt und dann das Weite sucht, handelt egoistisch und absolut unverantwortlich.

Leider aber zeigt sich: Der zu Anfang der Corona-Pandemie gestiegene Zusammenhalt in der Gesellschaft hat sich als Strohfeuer entpuppt, wie eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung zeigt. Im ersten Sommer der Pandemie im Jahr 2020 waren nur 21 Prozent der Befragten der Ansicht, die meisten Menschen kümmerten sich nicht darum, was ihren Mitmenschen geschehe. Jetzt, zwei Jahre später, meinten dagegen 59 Prozent der Befragten, die meisten Menschen kümmerten sich nicht um ihre Mitmenschen.

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Dieses Bild spiegelt die Entwicklung bei der Unfallflucht. Und es ist alarmierend, wenn Unfallverursacher ein verletzter Mensch offenbar kalt lässt. Die gestiegene Aufklärungsquote lässt allerdings hoffen.