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Sonnenuntergang am RheinSo stimmungsvoll waren die „Wesselinger Lichter“

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Auf dem Foto sind die Besucher der Wesselinger Lichter auf der Rheintreppe, der Rhein und die Bühne zu sehen.

Bevor die Rheintreppe in Wesseling in Lichter getaucht wurde, genossen die Gäste den Blick auf die untergehende Sonne direkt am Rheinufer.

Den Abend voller Klänge und Lichter richtete der Verein Rheinklang 669 zum neunten Mal am Rheinufer aus.

Der Bitte des Wesselinger Bürgermeisters Ralph Manzke um „einen donnernden Applaus“ kam das Publikum gerne nach:  Am Samstagabend (5. September) richtete der gemeinnützige Verein Rheinklang 669 bereits zum neunten Mal die Veranstaltung „Wesselinger Lichter“ ehrenamtlich aus.

Mit einem idyllischen Blick auf den Rhein zum Sonnenuntergang zwischen Häppchen und Getränken konnten Interessierte einen Abend voller Klänge und Lichter in Gemeinschaft genießen. Den Auftakt bildete das Wesselinger Jamaa Dance Studio. So wurden eingangs die Gäste durch die lässigen Bewegungen des Hip-Hops inspiriert, denn die jungen Tänzerinnen und Tänzer ließen ihre Haare nur so durch die Luft wirbeln, bouncten und brachten das Publikum zum Klatschen, während die eigenen Tanzgruppen sich gegenseitig anfeuerten.

Wesseling: Das Publikum verlangte Zugaben

Neben Duos und Soloauftritten trat der Tanznachwuchs auch in Formationstänzen auf, die das Publikum ebenso beeindruckten wie der persönliche Ausdruck der Darbietenden, denn nach anfänglicher Aufregung sah man ihnen die Freude am Tanzen ins Gesicht geschrieben. Sogar um Zugabe verlangte das Publikum, obwohl der Abend gerade erst begonnen hatte.

Auf dem Bild ist eine Gruppe von jungen Tänzerinnen zu sehen.

Die Tänzerinnen und Tänzer des Jamaa Dance Studios heizten bereits zu Beginn die Stimmung auf, bevor am Rheinufer stimmungsvoll die Sonne unterging.

Doch auch weitere musikalische Impulse bekamen die Gäste auf der Wesselinger Rheintreppe zu hören. Mit der Band Celtic Fire aus Brühl war mit Scottish und Irish Folk für Lagerfeuermusik gesorgt. Spätestens bei „My bonnie is over the ocean“ fehlte nur noch das Lagerfeuer selbst, beseelt schunkelte das Publikum mit. Auch andere Musikliebhaber kamen auf ihre Geschmack: Mit TheRockClassiX und Marry S schlugen Rockfanherzen höher, die Italienierin Donnatella Bagpiper war zum schottischen Dudelsack spielen geladen und die Trommlergruppe RheinSamba brachte temperamentvolle Trommelrhythmen auf die Bühne.

Weil alle Musikerinnen und Musiker um der Sache willen ohne Gage auftraten, reichte anfangs sogar noch Bürgermeister Ralph Manzke höchstpersönlich den Hut herum. Besonders stimmungsvoll wurde der Abend durch die untergehende Sonne. Zudem waren die Gäste aufgefordert, auch eigene Laternen und Lichter mitzubringen, die in den Reihen auf der Rheintreppe zwischen dem Publikum leuchteten und die bereits aufgestellten Lichtertüten des Veranstalters ergänzten.

Wie jedes Jahr war es allen Zuschauerinnen und Zuschauern möglich, neben den angebotenen Crêpes und Drinks auch eigene Speisen und Getränke mitzubringen, um ein niedrigschwelliges Angebot für alle anzubieten - ein stimmungsvoller Abend für jedes Portemonnaie. So machte es sich manch einer auf selbstmitgebrachten Decken gemütlich,  schnabulierte und genoss die stimmungsvolle Atmosphäre des Spätsommers am Ufer des Rheins.