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Bundesweit fast an der Spitze Wohnen in Bergheim wird immer teurer

Luftbild Bergheim Rosenbaum

Wohnen in der Kreisstadt Bergheim wird immer teurer.

Bergheim/Erftstadt/Kerpen – Das Wohnen in Bergheim wird immer teurer. Wie das Portal „immowelt“ berichtet, sind die Wohnungsmieten im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Damit liegt die Stadt im Nordkreis auf Platz 2 von 110 untersuchten Mittelstädte bundesweit. Während 2020 im Schnitt 7,40 Euro pro Quadratmeter gefordert wurden, waren es im vergangenen Jahr schon 8,40 Euro. Höher war der Anstieg nur in Minden (ebenfalls NRW), allerdings auf einem niedrigeren Niveau: Der Sprung von 5,90 auf 7 Euro bedeutet einen Anstieg von 19 Prozent.

Mehr müssen Mieter auch für ihre Wohnungen in Erftstadt zahlen – wobei der Anstieg deutlich moderater ausfiel als in Bergheim. Der Durchschnittsmietpreis betrug im vergangenen Jahr 8,50 Euro, ein Anstieg von 7 Prozent (2020: 8,20 Euro). In Hürth fiel die Preissteigerung noch bescheidener aus - um 10 Cent für den Quadratmeter. Dies ergibt im Durchschnitt 10 Euro. Damit nimmt Hürth unter den fünf Mittelstädten im Rhein-Erft-Kreis eine Spitzenstellung ein. In Kerpen und Frechen dagegen sind die Mieten stabil geblieben. Im Schnitt werden 8,50 beziehungsweise 9,70 Euro pro Quadratmeter verlangt.

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Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Quadratmeterpreise geben den Median der jeweils in den Jahren 2020 und 2021 auf immowelt.de angebotenen Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter, ohne Neubau) in 110 mittelgroßen deutschen Städten (50.000 bis 100.000 Einwohner) wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotsmieten.

Als Mittelstädte gelten jene Gemeinden mit 20.000 bis unter 100.000 Einwohnern; überwiegend haben diese Städte mittelzentrale Funktion.