Für StromausfälleNeunkirchen-Seelscheid richtet sechs „Leuchttürme“ ein

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Feuerwehrleute stehen nachts an einem Umspannwerk.

In Neunkirchen-Seelscheid wurden sechs „Leuchttürme“ organisiert, die im Notfall dank einer Notstromversorgung verwendet werden können.

Auch an der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid geht die Energiekrise nicht spurlos vorbei. Um Stromversorgung sicherzustellen, wurden nun einige „Leuchttürme“ für den Notfall organisiert.

Auf eine Energiemangellage hat sich Neunkirchen-Seelscheid vorbereitet. Seit dem Sommer gibt es einen Arbeitskreis der Gemeindeverwaltung unter der Leitung des ersten Beigeordneten Klaus Märzhäuser, der Vorbereitungen auf einen möglichen Stromausfall in die Wege leiten und koordinieren soll.

Notstromaggregate und Satellitentelefone sind bereits angeschafft worden. Sechs „Leuchttürme“ hat die Gemeinde eingerichtet: im Kindergarten Pohlhausen neben der Johanniter-Wache, in der Grundschule Seelscheid, Bauhof Nackhausen, Kindergarten Birkenfeld, im Rathaus und in der Grundschule Wolperath.

Anlaufpunkte für die Alarmierung von Polizei oder Feuerwehr

An den Leuchttürmen können Bürger im Notfall dank einer Notstromversorgung und ausfallsicheren Kommunikationsmittel Hilfe finden und von hier können Feuerwehr oder Polizei alarmiert werden.

Die Leuchttürme sind jedoch nicht ausgelegt für einen dauerhaften Aufenthalt. „Jeder ist aufgerufen, auch selbst Vorsorge zu treffen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde, die weiterhin zum Energiesparen auffordert. „Je weniger Energie verbraucht wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu gezielten Stromausfällen kommt.“ (que)

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