Die „Seeed“-Coverband „Music Monks“ holte das Publikum zum Mittanzen direkt auf die Bühne. Die Kirmesbuden sorgten für Licht in der Innenstadt.
DJs, Bands und Kirmes-KickWarum das Hennefer Stadtfest für alle Generationen etwas bietet

Bunt leuchtet das Riesenrad auf dem Stadtfest.
Copyright: Marius Fuhrmann
Wie viele Schläge Bürgermeister Mario Dahm brauchte, um das erste Fass auf dem Hennefer Stadtfest anzuschlagen, ist nicht überliefert. Wichtig ist nur: es gelang dem Stadtoberhaupt. Und dem ersten Kranz Kölsch folgten viele weitere. Hennef feierte ein friedliches, buntes und musikalisches Stadtfest. Ein Ausschnitt am Samstagabend.
Der Stadtsoldatenplatz füllt sich mit fröhlichen Menschen, die ihre Getränke auf Stehtischen abstellen. Die beiden DJs, die die gute Laune in Tanzschritte umwandeln sollen, nennen sich Alexander und Michael. Das klingt nach Schlager, spielen tun sie aber Funky-Samstagabend-Disco-Songs – und das sogar auf echten Vinyls. Nur will der Funke beim Publikum noch nicht so recht überspringen, die Lücken zwischen den Stehtischen sind nach Einbruch der Dunkelheit greifbar.
Seeed-Coverband lockt das Publikum zum Mittanzen
Dicke Beats und groovige Dancehall-Rhythmen rollen stattdessen über die Frankfurter Straße. Dort treten die „Music Monks“ auf, eine „Seeed“-Coverband mit zwölfköpfigem Ensemble und Brass Brand. Sie bringen die Meile mit Songs wie „Ding“ zum Hüpfen und holen sich das Publikum bei „Shake Baby Shake“ gleich zum Mittanzen auf die Bühne. Seeed gibt es auch schon seit fast 30 Jahren, da ist es nicht verwunderlich, dass auch Leute jenseits der 50 zu der Musik tanzen. Schon zum dritten Mal spielt die Band auf dem Hennefer Stadtfest.

Die Music Monks ließen dicke Beats über die Frankfurter Straße rollen und holten das Publikum zum Tanzen auf die Bühne.
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Ihr Tun begleitet die Band mit selbstironischen Kommentaren und Spitzen gegen die eigenen Bandmitglieder. „Ich bin heute sieben Stunden Auto gefahren, um in Hennef auf der Bühne zu stehen“, bekennt Sänger Dennis. „Sieben Stunden – dabei kam er aus Bonn“, frotzelt sein Kollege Jens zurück, unwissend, dass diese Strecke angesichts gesperrter Brücken und nicht verkehrender Bahnen manchmal gefühlt wirklich sieben Stunden dauern kann.
Familientag auf dem Stadtfest findet am Montag ab 14 Uhr statt
Auf der Kirmes finden sich viele junge Besucherinnen und Besucher ein. „Octopussy“ und „Nessy“, zwei besonders wilde Fahrgeschäfte, sorgen für Adrenalin-Kicks bei den Jugendlichen. Auf dem Marktplatz stehen die bunten Imbissstände und Wurfbuden. Viele Familien sind auch am Abend noch unterwegs.

Bunte Kirmesbuden auf dem Marktplatz und viele Familien, die am Abend noch unterwegs sind.
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Das Schöne am Hennefer Stadtfest ist vielleicht, dass es allen Generationen etwas bietet. Das Musikprogramm auf den Bühnen liefert Songs aus jedem Jahrzehnt. Es spielen Bands für Kinder, für Kölschrock-Fans und solche von Robbie Williams. Die Kirmes lockt die Jungen, das Partyzelt die etwas Älteren, die Biertische und Cocktail-Lounges ziehen die ältere Generation an.
Am Nachmittag gab es auf der Frankfurter Straße kaum ein Durchkommen. Vielseitig ist auch das Angebot an Handwerksständen und Zelten, an denen die Hennefer Vereine und lokale Unternehmen über ihr Angebot informieren. Probieren können die Besucherinnen und Besucher Südtiroler Speck und Käse. Das Stadtfest endete Sonntag, doch ein Besuch der Kirmes lohnt sich auch am Montag noch: Ab 14 Uhr findet der Familientag statt. An den Fahrgeschäften und Wurfbuden gibt es Rabatte von bis zu 25 Prozent, ebenso an den Essens- und Getränkeständen.
