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Zerstörte WaldflächenIm Rhein-Sieg-Kreis gibt es noch keine Pläne für Windkraft

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Borkenkäfer und Stürme haben in der Nutscheid viele Freiflächen hinterlassen, auf denen früher Fichten standen.

Rhein-Sieg-Kreis – Für die von Borkenkäfer oder Sturm zerstörten Waldflächen an Rhein und Sieg gibt es bisher keine Pläne, dort Windräder zu bauen. Das berichtet der Leiter des Forstamtes Rhein-Sieg-Erft, Stephan Schütte, auf Anfrage.

Während in Düsseldorf und Berlin aktuell darüber diskutiert wird, die Ökostrom-Erzeugung voranzubringen und NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart von der FDP die so genannten Kalamitätsflächen ins Gespräch gebracht hat, liegen auf Schüttes Schreibtisch noch keine konkreten Anfragen für den Bau von neuen Windrädern.

Große Waldgebiete sind vom Borkenkäfer zerstört

„Ich glaube, dass sich außerhalb von Naturschutzgebieten da etwas entwickeln kann“, meint der Leiter des Eitorfer Forstamtes mit Blick auf neue Windräder. Die Flächen auf der Höhe der Nutscheid, wo große Wälder dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind, seien beispielsweise gut über Waldwege erschlossen.

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Noch aber gebe es in Düsseldorf keine konkreten Beschlüsse. „In der Regel warten die Windenergieprofis die Düsseldorfer Entscheidungen ab und kommen dann auf die Eigentümer zu“, weiß Schütte.

Nördlich der Sieg gehören große Flächen bis auf den Kamm der Nutscheid dem Land und auch südlich des Flusses besitzt der Staat am Rand des Westerwaldes große Flächen. Aber auch viele private Wälder gehörten zu den Kalamitätsflächen, erläutert Schütte.