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4,8 ProzentAnstieg der Wirtschaftsleistung in Rhein-Sieg deutlich höher als im Land NRW

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Die Fußgängerzone in Troisdorf.

Die Fußgängerzone in Troisdorf.

Im Rhein-Sieg-Kreis ist das Bruttoinlandsprodukt 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärker gestiegen als im NRW-Durchschnitt.

Positive Nachrichten aus der regionalen Wirtschaft: Der Rhein-Sieg-Kreis hat 2024 im regionalen Vergleich einen auffallend starken nominalen Anstieg der Wirtschaftsleistung verzeichnet. Das regionale Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich gegenüber 2023 um rund 989 Millionen Euro beziehungsweise 4,8 Prozent auf 21,52 Milliarden Euro, so IT.NRW. Mit dieser Steigerung lag der Kreis deutlich über dem Regierungsbezirk Köln (plus 2,8 Prozent) und dem Land NRW (plus 2,5 Prozent).

Das Bruttoinlandsprodukt misst den Wert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres in einem Gebiet hergestellt werden. Dabei werden ausschließlich die neu geschaffenen Werte erfasst.

Die Preissteigerungen sind bei den Angaben noch nicht berücksichtigt

Bei den Werten ist allerdings zu beachten, dass die von IT.NRW veröffentlichten Zahlen das BIP zu den „jeweiligen Preisen“ ausweisen. Die Veränderungsraten enthalten deshalb Preissteigerungen und sind kein preisbereinigtes reales Wirtschaftswachstum. IT.NRW schreibt dazu erläuternd: „Aussagen zur realen wirtschaftlichen Entwicklung können daher aus den nominalen Veränderungsraten nur eingeschränkt abgeleitet werden.“ Als Anhaltspunkt könne jedoch das Ergebnis für NRW insgesamt dienen. Dieses habe 2024 einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von minus 0,5 Prozent bei nominal plus 2,5 Prozent aufgewiesen.

Wie IT.NRW, das Statistische Landesamt, weiter mitteilt, erreichte der Kreis Recklinghausen mit einem Anstieg von 7,3 Prozent die höchste Zuwachsrate in NRW gegenüber dem Vorjahr. Darauf folgten Bochum mit einem Anstieg von 5,2 Prozent und Duisburg mit +5,1 Prozent. Der höchste Rückgang in NRW wurde im Kreis Mettmann mit minus 5,0 Prozent verzeichnet.