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Absturz in Sankt AugustinFlugzeug geborgen – verseuchtes Erdreich wird abgebaggert

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Die abgestürzte Cessna 172.  

Sankt Augustin – Mit einem Auflieger hat ein Abschleppunternehmen die am Mittwoch verunglückte Cessna am späten Donnerstagabend abtransportiert. Die Flügel wurden separat mit einem Anhänger an einem Auto weggefahren. Das berichtet Matthias Eck, in dessen Hangelarer Garten unmittelbar neben dem Flugplatz das einmotorige Kleinflugzeug noch im Startvorgang abgestürzt war.

Es hatte aus noch ungeklärter Ursache beim Start nicht an Höhe gewinnen können und war mit der Begrenzung der Stadtbahnlinie 66 kollidiert, die unmittelbar hinter dem Grundstück von Eck verläuft, hatte sich dann überschlagen und war rücklings auf das Gartenhaus gekracht. Von dem 25 Quadratmeter großen Häuschen blieben nur Trümmer übrig.

Kerosin sickerte ins Erdreich

Für die Bergung der Cessna 172, in der zwei Männer (84, 35) saßen, die bei dem Unglück verletzt wurden, musste zunächst der restliche Treibstoff aus den Tanks abgepumpt werden, berichtet Eck. Zunächst wurde die Maschine bis an das Gartentor zur Straße getragen und dort über das Tor auf den Auflieger gehoben.  „Dann wurden die abmontierten Flügel  auf den Anhänger geladen.“

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Zunächst war überlegt worden, das Kleinflugzeug mit einem Kran aus dem Garten über das Einfamilienhaus zu heben.

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Matthias Eck vor der Cessna auf dem Gartenhaus.

Am Freitagmorgen seien noch Fachleute von der unteren Wasserbehörde an der Unglücksstelle gewesen, so Eck. Kerosin aus den Flugzeugtanks sei ins Erdreich gesickert, weshalb der Bereich des Gartens und auch die Trümmer seines Gartenhauses nun mit Planen abgedeckt wurden, damit bei Regen der Boden nicht noch stärker verseucht werde.

Er selber wartet nun auf Vertreter der Versicherung, damit er die Trümmer aus seinem gepflegten Garten räumen kann. Das verseuchte Erdreich werde jedoch noch ausgebaggert werden müssen. „Aber ich schaue mich schon nach einem neuen Gartenhäuschen um.“