Sankt Augustiner EinkaufszentrumAbstand ist im Huma weiter wichtig

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Sankt Augustin – Im Huma-Einkaufszentrum wird noch Anfang Juli ganz genau auf den Abstand geachtet. Überall ist dies zu erkennen. Schilder weisen darauf hin. In den Geschäften ist die Anzahl der Menschen begrenzt, die dort Zugang haben. Pro zehn Quadratmeter Ladenfläche ist nur eine Person erlaubt.
So schreibt es die Landesverordnung vor. Auch die Sitzbänke sind entsprechend gekennzeichnet. Auf Abstand achten. Die Menschen halten sich daran und „hoffen, dass irgendwann alles wie wie früher wird“, so eine Passantin, die mit vollen Taschen gerade durch die Gänge schlendert.
Planungen fürs Outlet
Das wird allerdings nicht der Fall sein. Im Positiven: Die Planungen für den neuen Outletbereich in der dritten Eben laufen auf Hochtouren. Das hatte Maximilian Gutsche, der als Geschäftsführer die Jost-Hurler-Gruppe aus München vertritt, Besitzerin des Einkaufszentrums, im Gespräch mit der Redaktion bekannt gegeben. Und er erklärte nochmal das Konzept des Hauses. Die erste Ebene habe die Nahversorgung mit Apotheke, Lebensmitteln und Bäckern als Schwerpunkt.
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Die zweite Ebene entspreche dem klassischen Shopping-Center-Angebot mit Bekleidung, ergänzt durch Angebote für die Einrichtung. Darauf werde nun die Outlet-Etage platziert. In den vergangenen Jahren sei in der Bevölkerung ein immer stärker zu erkennender Trend zu diesen Angeboten zu erkennen. Das Management des Centers ist zuversichtlich, dass bald die ersten Verträge unterschrieben sind.
Genuss als Konzept
Der Einkauf im Huma soll zu einem Erlebnis werden. Dazu gehört auch, dass das Gastrokonzept verändert wird. Die Restaurants auf der Marktplatte ziehen schon Gäste an, die dort gerne verweilen.
Das soll auch im Inneren noch verbessert werden. Das uralte Konzept dort sei nicht mehr zeitgemäß, so das Management. Speisen mit einem Tablett selbst abzuholen, erinnere eher an eine Kantine. Die Kunden würden gern etwas serviert bekommen.



