Der Mann hatte am 3. April in einem Großraumwagen des ICE eine Granate gezündet. Zehn Personen wurden leicht verletzt.
Karfreitag 2026Mordprozess nach Attentat im ICE von Brüssel nach Frankfurt

Polizeieinsatz am Bahnhof Siegburg. Ein Mann soll in einem ICE Softair-Granaten gezündet haben, zehn Menschen wurden verletzt. (zu dpa: «Anschlag in ICE: Prozess gegen 20-Jährigen im November») Foto: Marius Fuhrmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Ein 20 Jahre alter Mann, der am Karfreitag 2026 einen Terroranschlag auf den ICE 19 von Brüssel nach Frankfurt geplant haben soll, muss sich wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in zehn Fällen verantworten. Dies sagte die Sprecherin des Landgerichts Aachen dieser Redaktion.
Prozessbeginn ist am 10. November. Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten bis zu 15 Jahre Haft. Zusätzlich zur Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf solle auch der „Vorbehalt der Sicherungsverwahrung“ geprüft werden. Die Ankläger gehen nicht von einer politisch motivierten Tat aus.
Der Mann hatte am 2. April in einem Großraumwagen des ICE eine Granate gezündet. Zehn Personen wurden leicht verletzt. Unter den Fahrgästen brach Panik aus. Zwei couragierten Männern, einem Fahrgast und einem Bahnmitarbeiter, gelang es, den Angreifer in einer Toilette einzusperren.
Der Zug stoppte außerplanmäßig am ICE-Bahnhof Bonn/Siegburg. Bundespolizisten überwältigten den Tatverdächtigen. (sb)
