Rhein-Sieg-Kreis – Die FDP-Fraktion kritisiert den Beschluss des Kreistags gegen eine Tariferhöhung im Öffentlichen Nahverkehr. Die Forderung nach einer Nullrunde sei realitätsfremd, sagt Friedrich-Wilhelm Kuhlmann, verkehrspolitischer Sprecher.
Die Einnahmen im Verkehrsverbund Rhein-Sieg seien 2020 um fast 132 Millionen Euro gegenüber 2019 eingebrochen, auch die Prognosen für 2021 und 2022 seien schlecht. Ohne neuen Rettungsschirm müssten die Tarife 2022 angehoben werden.
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CDU, Grüne und SPD hatten sich gegen eine Tariferhöhung ausgesprochen und an die Vertreter des Kreises in VRS-Gremien appelliert, einer Gebührenerhöhung nicht zuzustimmen. (pf)