Am dritten Abend für den krebskranken Max aus Brückberg haben weitere 162 Menschen Speichelproben abgegeben.
DKMS-AktionMehr als 500 Menschen lassen sich in Siegburg für krebskranken Max registrieren

Zum dritten und letzten Mal fand am 19. August 2026 am Rande eines Siegburger Sommer-Konzertes auf dem Markt im Stadtmuseum eine Registrierungsaktion der DKMS zugunsten des 15-jährigen Max aus Siegburg-Brückberg statt.
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Trotz widriger Witterung haben sich am Mittwochabend beim dritten und damit letzten Stammzellenaktionsabend im Siegburger Stadtmuseum weitere 162 Menschen als mögliche Stammzellenspender für den 15-jährigen Max aus Brückberg registrieren lassen. „Damit waren es an den drei Tagen insgesamt 502 Menschen“, resümierte der Großvater von Max am späten Mittwochabend gegenüber der Redaktion.
Helferinnen und Helfer unter anderem von der Bürgergemeinschaft Brückberg, der Stadtverwaltung und der DKMS hatten ab 17 Uhr im Museum bereitgestanden, um die potenziellen Spenderinnen und Spender, die sich im Museum ihre Proben selbst im Mund abstrichen, einzuweisen.

Max mit seiner Mutmach-Kette.
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Vor Beginn des Abschlusskonzertes des Sommerfestivals Siegburg Live mit den Mad Memories um kurz nach 18 Uhr hatten erneut mehrere Menschen an die Besucherinnen und Besucher appelliert, sich registrieren zu lassen oder, falls sie aus gesundheitlichen Gründen oder wegen ihres Alters nicht geeignet seien, Geld zu spenden.
Lasst euch registrieren! Ihr könnt damit Leben retten.
Bürgermeister Stefan Rosemann sagte in Bezug auf die beliebten Sommerkonzerte auf dem Markt: „Wir haben nicht ohne Grund dieses Event genommen, um eine Aktion ins Leben zu rufen, die dafür sorgen soll, dass Max vom Brückberg, aber auch allem anderen, die eine Stammzellenspende brauchen, geholfen wird.“ Wie am Vortag bereits die Siegburger Fußball-Legende Wolfgang Overath appellierte auch das Stadtoberhaupt: „Tut mir den Gefallen: Wer es noch nicht gemacht hat, geht rüber. Lasst euch registrieren! Ihr könnt damit Leben retten.“
Sandra Weinert, Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Brückberg und mit Max’ Mutter persönlich bekannt, hatte keine guten Nachrichten zu berichten: „Max ist zurzeit in Frankfurt in Behandlung. Es geht ihm nicht gut. Er hat unabhängig von seiner Krebserkrankung permanent Fieber.“ Wie schon beim Konzert vor zwei Wochen hatte Weinert erneut die „Mutmachkette“ von Max mitgebracht: Für jeden einzelnen Behandlungsschritt gibt es eine Mutmach-Perle für den jungen Patienten.

Auf dem Bild halten Helferinnen und Helfer, darunter BG-Vorsitzende Sandra Weinert (mit Mikro) und Bürgermeister Stefan Rosemann (links dahinter), die „Mutmach-Kette“ von Max in den Händen.
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Die Kette, die die Helfer aus den Siegburger Vereinen und die Konzert-Sponsoren schließlich gemeinsam auf der Bühne in die Luft hielten, ist laut Weinert bereits länger als neun Meter und hat mehr als 700 Perlen. Mittlerweile habe der Junge, der laut Großvater von seinen Eltern in der Frankfurter Klinik rund um die Uhr betreut wird, eine zweite Kette in Arbeit. Und die sei ebenfalls schon mehr als zwei Meter lang.
