Die Gruppe ist nach eigenen Angaben bundesweit das größte Netzwerk in der Hilfsmittelversorgung und spricht von einem „wichtigen Schritt in Richtung Resilienz, Wachstum und Innovationskraft“.
SanitätshausTroisdorfer Rahm GmbH wird Teil der Auxilium-Gruppe

Die Rahm GmbH mit Hauptsitz in Troisdorf wird Teil der Auxilium Gruppe: Neubau in Spich.
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Die Troisdorfer Rahm GmbH, Sanitätshaus und Gesundheitsdienstleister, wird künftig der Unternehmensgruppe Auxilium angehören, als „strategisch bedeutender Bestandteil“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Meike Rahm, die das Unternehmen in dritter Generation führt, werde sich wie auch die anderen Auxilium-Gesellschafter rückbeteiligen.
„Die operative Einbindung der Rahm GmbH und der mit ihr verbundenen Gesellschaften in die Auxilium Gruppe erfolgt schrittweise in den nächsten zwei Jahren“, heißt es weiter. Ziel sei es, sich enger auszutauschen und voneinander zu lernen, Erfahrung, Know-how, Strukturen und Ressourcen gemeinsam zu nutezen und weiterzuentwickeln. Marco Hammerstein werde weiterhin als CEO die Verantwortung für Rahm tragen und auch Geschäftsführer in der Auxilium-Gruppe werden. Die kartellrechtliche Freigabe stehe noch aus.
Bewusste Entscheidung für die Zukunft
Meike Rahm: „Seit über 75 Jahren steht Rahm für handwerkliche Präzision, Innovation und den Menschen im Mittelpunkt. Genau das werden wir fortführen. Dieser Schritt ist für mich eine bewusste Entscheidung für die Zukunft von Rahm und alle Mitarbeitenden. Ich habe großes Vertrauen in die Zusammenarbeit mit Auxilium und werde die weitere Entwicklung aktiv im Beirat mitgestalten.“
Zur Unternehmensgruppe gehören Luttermann, Rehaform, Carstens, Schütt & Jahn, WKM Bayern, WKM Baden-Württemberg, ORT, Steinke, Gehrmeyer, REHA aktiv 2000, Meditech Sachsen, und ThiesMediCenter, der Mitteilung zufolge ist es „das bundesweit das größte Netzwerk in der ganzheitlichen Hilfsmittelversorgung“. Hansjörg Reiner, Geschäftsführer von Auxilium, nennt Rahm „ein starkes und innovatives Unternehmen“.
Gemeinsame Ressourcen nutzen
Marco Hammerstein: „Wir bringen die Stärken beider Unternehmen zusammen, nutzen gemeinsame Ressourcen und entwickeln uns weiter. Damit machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Resilienz, Wachstum und Innovationskraft.“
Rahm hat nach eigenen Anagben 47 Filialen im Rhein-Sieg-Kreis, im Raum Köln-Bonn, im Rhein-Erft-Kreis, Euskirchen, Hunsrück, Koblenz, Solingen und Leverkusen und ebschäftgt rund 1200 Mitarbeitende. Das Unternehmen wurde 1948 in Siegburg gegründet.
