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Schlechte Sicht„Nebel des Grauens“ in der Silvesternacht

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Dichter Nebel (Symbolbild)

Köln – Wer in der Silvesternacht schließlich den Heimweg von der Party antrat, staunte nicht schlecht: Selten dichter Nebel machte sich breit in Köln und ganz Nordrhein-Westfalen.

„Böllernebel“ nennen Meteorologen das Phänomen: Feuchte Nordseeluft hatte in der Nacht den Feinstaub und Qualm der Raketen und Böller aufgenommen. Zudem war es relativ windstill in der Nacht. Diese Kombination bewirkte den besonders dichten Nebel über dem  Boden.

Der dichte Nebel behinderte auch den Verkelr auf der NRW-Straßen. So mussten die die A1 und A3 auf einigen Abschnitten für Stunden gesperrt werden – die Sichtweite lag stellenweise unter fünf Metern. Allein in Leverkusen kam es deswegen zu zehn Unfällen.

In den sozialen Netzwerken dokumentierten Nutzer das außergewöhnliche Phänomen – eine Auswahl:

Schmuddel-Wetter am Wochenende

Das erste Wochenende im neuen Jahr wird ungemütlich: Heranziehende Wetterfronten aus Nordwesten bringen Regen und Schnee über Deutschland, zudem bläst ein kräftiger Wind. Im Norden bleiben die Temperaturen aber mild, auch im Süden ist nun Schluss mit dem Dauerfrost, wie Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Donnerstag berichtete. Vor allem in höheren Lagen der Mittelgebirge können Temperaturen um Null Grad jedoch zu glatten Straßen führen.

Die Sonne schafft es am Samstag kaum durch die Wolkendecke. In weiten Teilen Deutschlands klettert das Thermometer über null Grad, lediglich am Alpenrand fällt Neuschnee. Auch am Sonntag hält sich der graue Himmel bei milden Temperaturen bis zu 8 Grad. Im Norden bleibt es stürmisch. Erst zum Beginn der neuen Woche kann man den Schirm wieder in die Ecke stellen: Ein Hochdruckeinfluss sorgt ab Montag für sonnigere Stunden und weniger Niederschlag. (kr, dpa)