Abo

ADAC warntStau-Chaos am langen Wochenende in NRW erwartet – Appell vor Groß-Event „Rock am Ring“

2 min
Kraftfahrzeuge stehen in der Nähe von Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen) auf der A1 vor der Leverkusener Rheinbrücke im Stau.

Kraftfahrzeuge stehen in der Nähe von Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen) auf der A1 vor der Leverkusener Rheinbrücke im Stau.

Laut ADAC sind drei Fernreiserouten über Köln besonders staugefährdet. Gleichzeitig werden Zehntausende zu „Rock am Ring“ erwartet.

Der ADAC rechnet für das bevorstehende Fronleichnamswochenende mit erheblich mehr Verkehr auf den deutschen Autobahnen. Viele Reisende aus Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nutzten den Feiertag am Donnerstag (4. Juni) für einen Kurzurlaub, teilte der Automobilklub mit. Hinzu kämen das Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg sowie zahlreiche Autobahnbaustellen.

Fronleichnam: Dichter Verkehr und zahlreiche Staus erwartet

Bereits ab Mittwochnachmittag (3. Juni) müsse mit dichtem Verkehr und zahlreichen Staus gerechnet werden, hieß es. In den vergangenen Jahren habe der Mittwoch vor Fronleichnam regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres gehört. Auch am Donnerstagvormittag blieben die Reiserouten voraussichtlich stark frequentiert.

Folgende Fernreiserouten über Köln sind besonders staugefährdet:

  1. A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
  2. A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt sowie Passau – Linz
  3. A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz

Hohes Verkehrsaufkommen durch „Rock am Ring“: ADAC appelliert an Festival-Besucher

Am Freitag kann es den Verkehrsexperte zufolge außerdem wegen der Großveranstaltungen „Rock am Ring“ am Nürburgring und „Rock im Park“ in Nürnberg zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Betroffen sind die Bereiche rund um die Veranstaltungsorte sowie die Zufahrtsstraßen.

Besucherinnen und Besucher von Rock am Ring sollten für die Anreise zum Festivalgelände am Nürburgring mehr Zeit einplanen und möglichst auf Shuttlebusse oder Fahrgemeinschaften setzen. Darauf weisen der ADAC Mittelrhein und die Veranstalter vor Beginn des Festivals (5. bis 7. Juni) hin.

Der Abreisetag Montag könnte demnach auch zu Staus und Wartezeiten führen – hier empfiehlt der ADAC die Abreise auf den Nachmittag zu legen. Wer die Möglichkeit hat, bereits am Sonntag nach den letzten Konzerten abzureisen, sollte das dem Sprecher zufolge für ein besseres Durchkommen in Betracht ziehen.

Am Sonntag erwartet der ADAC starken Rückreiseverkehr. Dann treffen Tagesausflügler, Kurzurlauber und Ferienrückkehrer aus Bayern und Baden-Württemberg aufeinander. Vor allem am Nachmittag und Abend soll die Staugefahr deutlich zunehmen. (jv/afp/dpa)