In Wipperfürth und Lindlar blieben die Sirenen still, in Rhein-Sieg setzte man aufs Radio und in Köln war im Bahnhof nichts zu hören. Ein kurzer Überblick über den Warntag in der Region.
Warntag am 8. DezemberNicht überall in der Region waren die Sirenen zu hören

Köln: Auf einer Werbetafel erscheint der Hinweis auf den bundesweiten Warntag.
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In Köln meldete die Stadt ein reibungsloses Funktionieren der insgesamt 132 Sirenen. Im Kölner Hauptbahnhof war ein Warnton um kurz nach 11 Uhr nur sehr leise zu hören. In der Menschenmenge ging der Ton weitgehend unter. An der neuen Anzeigentafel lief rechts unten ein weitgehend unbeachtetes Laufbahn mit der Botschaft, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Auf der neuen Anzeigentafel war auch kurz lesen: „Achten Sie auf Durchsagen“. Doch Durchsagen waren nicht zu hören. Außerdem war an der Seite in der Vorhalle eine große Anzeigentafel angebracht, die auf den Problemalarm aufmerksam machte. Diese wurde nach eigener Beobachtung kaum wahrgenommen.
In Wipperfürth, Lindlar und mehreren umliegenden Orten blieben viele Sirenen stumm. Zumindest teilweise lag dies daran, dass es sich um analoge Geräte handelt, die digital umgerüstet werden müssen.
Im Rhein-Erft-Kreis konnte die Leitstelle zunächst nur das Funktionieren des Alarmes, nicht aber das aller Sirenen bekanntgeben: Diese Daten lägen erst im Laufe der nächsten Tage vor. Gleiches meldete Rhein-Sieg.
Ein neues Konzept wurde anlässlich des Warntages in Rhein-Berg vorgestellt: An 75 Stellen im Kreis sollen Notfallinformationspunkte ausgewiesen werden. An diesen erhalten Menschen im Katastrophenfall Informationen, wenn die Kommunikation mit den üblichen Medien ausfällt.
In Rhein-Sieg gab es Radiodurchsagen, auch in Leverkusen, wo – allerdings vergleichsweise leise – Alarm von Feuerwehrautos erschallte, da nicht das ganze Stadtgebiet mit Sirenen versehen ist. Benachrichtigungen per Handy funktionierten überall weitgehend. (red)
