Unsere Ründerother Buchstabenjagd führt über den reizvollen Uferweg an der Agger entlang nach Osberghausen und zurück über den Haldy-Turm.
AggerwanderungRünderother Rätselrunde

Die Agger präsentiert sich bei Wiehlmünden naturnah. Nicht weit entfernt bietet der Stauweiher Lebensraum für Wasservögel.
Copyright: Reiner Thies
Die halbe Strecke verläuft mit Blick auf das kühle Flüsschen, im zweiten Teil wandert man oft im Schatten der Bäume: Unsere Ründerother Rätselrunde ist auch an heißen Sommertagen ein kniffliges Vergnügen. Die Route geht über knapp acht Kilometer, drei Stunden sollte man dafür einplanen.
Wir starten am Ründerother Aggerstrand (Dörrenbergplatz/Kamper Straße), der Bahnhof und eine Bushaltestelle sind nur ein paar Schritte entfernt. Wer mit dem Auto anreist, findet ausreichend Stellplätze. Aber aufgepasst: 16 von diesen sind für wen reserviert? (1. Wort) Unser Weg führt über die Fußgängerbrücke auf das andere Ufer der Agger. Wir wenden uns nach rechts und werden auf den nächsten drei Kilometern immer geradeaus auf dieser Seite des Flusses laufen, bis wir Osberghausen erreichen. Aber aufgepasst, schon nach wenigen Schritten wird uns anzeigt, dass wir ein Naturschutzgebiet betreten. Wie dürfen Hunde dort nicht herumlaufen? (2. Wort) Die Route folgt in diesem Abschnitt dem Engelskirchener „Höhlenweg“. Auf dessen Tafel B erfahren wir: „Wasser höhlt den Berg aus und öffnet Wege durch die …“ (3. Wort).

Die erste Hälfte der Route folgt dem Aggerbogen bei Wiehlmünden.
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Bald darauf folgt Tafel C. Was nehmen ehrenamtliche Vereine auf sich? Ungeheure …! (4. Wort) Wir halten uns rechts am Aggerufer. Unsere nächste Station ist die Aggerbrücke, an deren rechter Seite gerade eine neue Überquerung gebaut wird. Hier finden wir eine sogenannte „Mitfahrbank“. Eine Tafel erläutert, wie sie funktioniert. „Die Mitfahrbank ist ein Treffpunkt für spontane …“ (5. Wort) Im weiteren Verlauf des Uferwegs begegnet uns ein Picknicktisch. Daneben sehen wir eine naturkundliche Informationstafel mit dem Titel „Naturnaher, ungestauter Flussabschnitt“. Welche Baumart ist oben links abgebildet? (6. Wort)
Ganz anders präsentiert sich die Agger am Wiehlmündener Stauwehr. Ein Warnschild an der linken Gebäudeseite mahnt: „Vorsicht! … Anlauf“. (7. Wort) Wir laufen am Stauweiher entlang bis wir Osberghausen erreichen. Der alte Ortskern wird von Fachwerkhäusern geschmückt. Am Haus Buschhausener Straße 2 empfiehlt eine Inschrift: „Habe Gott vor … u. im Herzen“. (8. Wort) Wir wandern noch ein paar Schritte parallel zur Agger. Hinter der ehemaligen evangelischen Kirche, aber noch vor der Brücke Bingenhof, die nach rechts über die Agger und die Bahnlinie führt, biegen wir dann scharf nach links ab (Achtung: nicht geradeaus, wo ein Schild vor Unfallgefahr warnt).
Jetzt wird es ein bisschen anstrengend. Wir klettern über einen schmalen und zuweilen steilen Steig bergan. Oben erreichen wir das Betriebsgelände des Bauernhofs Stöcker. Ein Schild informiert über die Kuh als „Kreislaufwirtschafterin“. Was ist für den Menschen unverdaulich? (9. Wort)

Der Haldy-Turm gewährt herrliche Ausblicke.
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Wir durchqueren das Dörfchen Dörrenberg und folgen bergan dem Weg A8. Oberhalb des Dorfes am Waldrand wenden wir uns nach links und haben auf den nächsten Metern einen schönen Ausblick ins Aggertal. Am nächsten Abzweig geht es wieder links, an der folgenden Gabelung bleiben wir rechts auf dem mit Schotter befestigten Weg. Kurz bevor wir die asphaltierte Straße hinunter nach Stiefelhagen queren, lädt zur Rechten eine Bank zum Ausruhen ein. In die Lehne eingeschnitzt ist das Kürzel des Dörfervereins. (10. Wort)
Auf der anderen Seite der Straße beginnt der Insekten- und Bienenlehrpfad des Bienenzuchtvereins Engelskirchen. Die Infotafel lehrt uns, wie die Imker ihre Bienenkisten bezeichnen. (11. Wort) Weitere Tafeln folgen auf den nächsten zweihundert Metern. Neben allerlei Imkerfachwissen verbreitet der Zuchtverein auch Wissenswertes über die Ökologie des Waldes, so gibt es im weiteren Verlauf eine rechts im Gebüsch versteckte Tafel über den „Lebensraum …“ (12. Wort) Eine weitere Tafel des Lehrpfads stellt uns ein Insektenhotel vor. Zu dessen Gäste gehört auch die „Rostrote …“ (13. Wort)
Wir gehen geradeaus und treffen bald auf den Haldy-Turm. Dessen Besteigung lohnt sich und bietet einen herrlichen Blick über die Ründerother Aggerschleife. Wir befinden uns jetzt auf dem Höhlenweg, dessen Tafel D zu Füßen des Turms von den ersten Ründerothern berichtet. Diese haben demnach mit den Reisenden auf der Zeithstraße gute Geschäfte gemacht und dürften „Gastwirte, …, Stellmacher und Schmiede“ gewesen sein. (14. Wort)
Nun geht es sanft bergab, nach 400 Metern stoßen wir auf die Infotafel über den „Lebensraum Laubwald“. Oben links ist welches Krabbeltier abgebildet? (15. Wort) Nun wenden wir uns nach rechts, um hinunter über den Hang des Weinbergs (ja, tatsächlich wurden hier früher Reben kultiviert) zurück zum Aggerstrand zu wandern. Das geht im weiten Bogen oder über eine steile Treppe.
Unten am Parkplatz angekommen, sollten sie alle Buchstaben für das Lösungswort zusammenhaben. Viel Glück bei der Auslosung. Sich selbst belohnen können Sie im Eiscafé Dolomiti mit einer Kugel Zitronen-Basilikum-Eis und sie im frisch renovierten Kurpark verspeisen. Die Ründerother Altstadt ist einen Bummel wert. Wenn Sie heute zu müde sind, ein anderes Mal.
