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Aktiv bei WärmeWarum das E-Bike im Sommer ein optimales Sportgerät ist

3 min
Person fährt mit einem E-Bike auf einem Landweg durch blühende Sommerwiesen unter blauem Himmel

Mit dem E-Bike aktiv durch den Sommer: Der kühlende Fahrtwind, die regulierbare Motorunterstützung und die gelenkschonende Tretbewegung machen das Radfahren auch bei hohen Temperaturen zur gesunden Aktivität – für Einsteiger ebenso wie für Menschen mit Gelenkproblemen.

Körperliche Ertüchtigung bei hohen Außentemperaturen ist für viele eine Last. Eine gelenkschonende Option stellt das Radfahren dar, vor allem mit elektrischer Unterstützung.

Fahrtwind auf dem Fahrrad sorgt im Sommer für angenehme Kühlung

Viele Personen meiden bei sommerlicher Hitze körperliche Aktivitäten. Das Radfahren stellt eine erfreuliche Ausnahme dar, da der Luftzug während der Fahrt für Kühlung sorgt. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, kann sein allgemeines Befinden verbessern, denn es werden Endorphine sowie Serotonin freigesetzt, während der Cortisolspiegel sinkt. Das Resultat sind eine verbesserte Schlafqualität und eine größere innere Balance im täglichen Leben. Wer abends nach 18 Uhr fährt, sollte allerdings beachten, dass intensive körperliche Belastung unmittelbar vor dem Schlafengehen den Schlaf auch beeinträchtigen kann – moderate Ausfahrten in den frühen Abendstunden sind hingegen unbedenklich.

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Die Betätigung zahlreicher Muskelpartien während der Fahrt trainiert wirksam das kardiovaskuläre System. Entscheidend ist dabei, dass die Anstrengung wirklich im aeroben Bereich stattfindet – sprich mit spürbarer, aber nicht erschöpfender Belastung. Schon gemäßigte, aber kontinuierliche Ausfahrten in diesem Intensitätsbereich helfen, die Kondition zu steigern und das Risiko von Herz-Kreislauf-Leiden zu senken. Die körperliche Belastung wird bei hohen Temperaturen durch den kühlenden Luftstrom als geringer wahrgenommen als bei anderen Disziplinen. Das berichtet der E-Bike Anbieter Rebike.

Das E-Bike: Hilfe, die den Trainingseffekt nicht schmälert

Die Annahme, dass die Nutzung eines E-Bikes keinen sportlichen Nutzen bringe, ist weitverbreitet, aber unzutreffend. Der Elektromotor erlaubt es, selbst bei großer Hitze in Bewegung zu bleiben und dabei kontinuierlich aktiv zu bleiben – das Herz-Kreislauf-System wird dabei durchaus beansprucht. Studien der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universität Basel belegen, dass die Herzfrequenz von E-Bike-Fahrern während der Fahrt im Schnitt nur fünf bis acht Schläge pro Minute unter jener konventioneller Radfahrer liegt – ein Bereich, der gute Trainingseffekte erzeugt. Bei Anstiegen lässt sich die Motorunterstützung verstärken, wobei der Radler weiterhin tritt und somit die Muskeln und das Herz stärkt. Wer jedoch stets im höchsten Unterstützungsmodus fährt und kaum eigene Kraft einsetzt, schränkt den Trainingseffekt entsprechend ein.

Weitere Studien legen nahe, dass E-Bike-Fahrer im Schnitt häufiger und weitere Distanzen zurücklegen als Menschen auf Fahrrädern ohne Motor – was in der Summe zu einem größeren Gesamttrainingsvolumen führt.

Auch wenn die Anstrengung subjektiv geringer wirkt, findet eine Kalorienverbrennung statt. Die exakte Zahl ist von Geschwindigkeit, Unterstützungsstufe und Streckenprofil abhängig. Entscheidend ist nicht der einzelne Wert, sondern die Regelmäßigkeit der Aktivität in einem moderat anstrengenden Bereich. Ein entscheidender Vorzug im Vergleich zum Laufen ist der Schutz der Gelenke. Weil beim Radfahren keine Stoßwirkungen auf Knie, Hüfte oder Wirbelsäule auftreten, ist diese Sportart ideal für Einsteiger und Personen mit Gelenkproblemen.

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Auf den Zeitpunkt und die Ausstattung kommt es an

Der richtige Zeitpunkt ist maßgeblich, um die körperliche Anstrengung bei hohen Temperaturen zu minimieren. Touren sollten vorzugsweise in die kühleren Zeitfenster am Morgen bis 10.00 Uhr oder abends nach 18.00 Uhr gelegt werden. Strecken im Schatten, etwa in Wäldern oder an Flüssen, gewähren weiteren Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Ebenso bedeutsam ist eine geeignete Ausstattung, die atmungsaktive Textilien, einen Helm mit guter Belüftung und genügend Trinkwasser umfasst.

Ein wirksames Sportprogramm erfordert keine Höchstleistungen. Der größte Nutzen resultiert aus der Regelmäßigkeit. In den Alltag eingebaute kurze, stetige Touren – wie die Fahrt zum Arbeitsplatz oder für Besorgungen – addieren sich mit der Zeit und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der körperlichen Verfassung.

Für jeden Einsatzzweck gibt es passende Fahrradmodelle. City- und Trekking-E-Bikes sind optimal für den täglichen Gebrauch, wohingegen sich für Ausflüge abseits befestigter Wege Cross- oder E-Mountainbikes empfehlen. Eine preiswerte Option zum Erwerb eines neuen Rads sind professionell wiederaufbereitete, gebrauchte E-Bikes, die häufig erheblich preiswerter angeboten werden.

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Abschließend kann festgehalten werden, dass große Hitze kein Grund sein muss, auf Bewegung zu verzichten. Durch den kühlenden Luftzug, die minimale Gelenkbeanspruchung und die regulierbare – aber durchaus vorhandene – körperliche Anstrengung ist das Radfahren, speziell mit einem E-Bike, eine der komfortabelsten und wissenschaftlich gut belegten Möglichkeiten, um während der Sommermonate in Form zu bleiben.