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1. FC KölnDFB verhängt 50 Stadionverbote gegen Kölner Gewalttäter

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FC-Fans

Fans des 1. FC Köln

Die Ultra-Szene des 1. FC Köln muss den nächsten Schlag verkraften. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat gegen 50 Anhänger des Clubs ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen. Geahndet wurden verabredete Schlägereien Ende März am Flughafen Weeze sowie Anfang Mai am Bahnhof Stommeln. Bereits vor einigen Wochen hatte der FC selbst Stadionverbote gegen 64 Fans ausgesprochen, Grund war vor allem das Abfackeln von Bengalos bei einem Spiel der eigenen U 23 gegen Rot-Weiß Essen.

200 Fans mit Stadionverbot belegt

Insgesamt verbüßen derzeit etwa 200 Fans des FC ein Stadionverbot, gegen einzelne seiner Anhänger hat der Verein gar eine dreijährige Sperre verhängt. Allein dieses Jahr hat der DFB bereits Strafzahlungen von rund 80.000 Euro gegen den Verein verhängt und damit das Fehlverhalten einzelner Fans bei mehreren Bundesligaspielen geahndet.

Der DFB hat sich jetzt mit sogenannten Drittort-Auseinandersetzungen befasst. In Weeze hatten sich Gewalttäter aus Köln und Schalke zu einer Schlägerei verabredet, die Polizei hatte diese durch mehrere Hinweise noch verhindern können.

Am Bahnhof Stommeln hatten etwa 200 Männer – ausstaffiert mit Boxhandschuhen, Mundschutz und Schlagwerkzeug – auf einen Zug mit Fans von Borussia Mönchengladbach gewartet. Auch hier hatte die Polizei eingegriffen und die Personalien von 53 Verdächtigen festgestellt.

Auf der Südtribüne wird zur neuen Saison somit viel Stammpersonal fehlen. Zuletzt befand sich die Szene bereits im Umbruch, mehrfach wurden junge Osteuropäer mit Kampferfahrung und Kontakt zu rechtsextremen Kreisen festgestellt.