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Am letzten TransfertagKölner Talent wechselt zu Ex-FC-Trainer in die 2. Liga

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Elias Bakatukanda und Reigan Heskey liefern sich einen Zweikampf im Training des 1. FC Köln.

Elias Bakatukanda (l.) und Reigan Heskey liefern sich einen Zweikampf im Training des 1. FC Köln.

Ein Transfer schien bereits vom Tisch, bis sich für einen Verteidiger des 1. FC Köln am „Deadline Day“ doch noch eine neue Möglichkeit auftat.

Der 1. FC Köln hat am letzten Tag des Transferfensters einen ereignisreichen Tag erlebt. Finale Kaderanpassungen wurden durchgeführt. Parallel zur Fahndung nach einem Linksverteidiger tat sich auch bei den potenziellen Abgängen etwas.

Patrik Kristal wurde auf Leihbasis an den Schweizer Klub FC Thun abgegeben, und Innenverteidiger Julian Pauli wurde vom Training befreit, um mit anderen Vereinen über mehr Spielzeit zu verhandeln.

Transfer nach Osnabrück durch gescheiterten Diehl-Wechsel möglich

Bei Elias Bakatukanda, einem weiteren Abwehrspieler, sah es zunächst nicht nach einem erfolgreichen Leihgeschäft aus. Der Verein und die Seite des Spielers hatten in der vorangegangenen Zeit mehrere Alternativen evaluiert, die jedoch aus verschiedenen Anlässen scheiterten. Für den 22-Jährigen eröffnete sich am späten Nachmittag des letzten Transfertages dann doch noch eine unerwartete Perspektive.

Der VfL Osnabrück war in dieser Angelegenheit von zentraler Bedeutung. Der Klub, der in die zweite Liga aufgestiegen ist und von Ex-FC-Trainer Timo Schultz (49) betreut wird, wollte ursprünglich Justin Diehl (21), einen ehemaligen Kölner, vom VfB Stuttgart leihen.

Da dieser Transfer nicht realisiert wurde, standen dem VfL finanzielle Mittel für eine alternative Verpflichtung zur Verfügung. Diese Chance ergriff Schultz und verpflichtete mit Bakatukanda einen weiteren ihm vertrauten Spieler. Der FC bestätigte den Deal am Mittwoch (2. September).

Die gesamte Transaktion stand unter erheblichem zeitlichen Druck. Die offizielle Bekanntgabe des Leihgeschäfts ohne Kaufoption durch den Verein aus Niedersachsen wurde erst am Mittwochvormittag publik gemacht, einen Tag nach dem offiziellen Ende der Transferperiode.

Wäre dieser kurzfristige Transfer nicht zustande gekommen, hätte Bakatukanda seine Position als Entwicklungsspieler beim 1. FC Köln beibehalten. Das Eigengewächs hätte in diesem Szenario durch Einsätze bei der U21-Mannschaft die nötige Wettkampferfahrung erlangen sollen, um sich bei Trainer René Wagner für einen Platz im Bundesliga-Kader zu bewerben. (red)