DFB-Sportgericht1. FC Köln muss erneut für Fan-Fehlverhalten bezahlen

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Stimmung der Fans in der Südkurve des Rhein Energie Stadions vor dem Spiel

Stimmung der Fans in der Südkurve des Rhein Energie Stadions vor dem Spiel.

Die Fans des 1. FC Köln kommen ihren Club weiter teuer zu stehen. Das DFB-Sportgericht verhängte nun erneut eine Geldstrafe.

46.000 Euro muss der 1. FC Köln für ein neuerliches Fehlverhalten seiner Fans zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat dem Fußball-Bundesligisten eine Geldstrafe in dieser Höhe aufgebrummt. 15.200 Euro davon kann der FC für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, die dem DFB bis zum 30. September 2024 nachzuweisen sind.

Das erste Vergehen leisteten sich Kölner Anhänger am 8. Oktober 2023 beim 0:3 bei Bayer 04 Leverkusen. Die FC-Fans warfen laut DFB einen Becher, zwei Feuerzeuge und Münzen in den Innenraum der BayArena. Einer der Linienrichter wurde dabei von Münzen am Rücken und Kopf getroffen.

Böller aus dem FC-Block in Bochum

Beim Spiel in Bochum (1:1) am 11. November 2023 versuchten die FC-Fans aus einem Polizei-Kessel heraus den Einlass zu stürmen. Dabei kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften. Ferner warf ein Kölner Zuschauer in der 55. Minute des Spiels einen Böller in den Innenraum. Der Verein hat den beiden Einzelurteilen zugestimmt, die damit rechtskräftig sind.

Der DFB hatte die Kölner erst kürzlich zu einer Geldstrafe in Höhe von 433.000 Euro verurteilt, 420.000 Euro davon für das Abbrennen von Pyrotechnik im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

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