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Einzelkritik 1. FC KölnFinkgräfe beendet lange Durststrecke - Kilian mit ordentlicher Startelf-Rückkehr

Lesezeit 2 Minuten
Kölns Torschütze Max Finkgräfe (l.) jubelt mit Kölns Jan Thielmann über das Tor zum 0:1.

Kölns Torschütze Max Finkgräfe (l.) jubelt mit Jan Thielmann über das Tor zum 0:1.

Die Spieler des 1. FC Köln in der Einzelkritik zum 1:1-Unentschieden bei der TSG Hoffenheim.

Marvin Schwäbe: Wäre gegen Bebous Schlenzer chancenlos gewesen (14.). Machte Weghorsts Abschluss mit einer Fußabwehr zunichte (26.). Ohne Probleme gegen den zu zentralen Versuch von Skov (56.). Note: 3

Benno Schmitz: Legte vor beiden Chancen von Weghorst (16., 43.) ein zu zögerliches Zweikampfverhalten an den Tag. Steuerte kaum Impulse nach vorne bei, weshalb Alidou vor allem in der ersten Halbzeit meist in der Luft hing. Rettete in höchster Not mit einem Block gegen Skov (64.), verweigerte aber vor dem 1:1 das Kopfballduell mit Kabak. Note: 4

Luca Kilian: Der Hübers-Vertreter bereinigte einen Konter (8.), lief vor der ersten Großchance der TSG aber nur hinterher (14.) und offenbarte Defizite im Spielaufbau. Verlor das Kopfballduell vor dem Hoffenheimer Ausgleich, das besser Schmitz geführt hätte. Note: 3,5

Jeff Chabot: Krümmte sich nach nur 50 Sekunden nach einem Zusammenprall mit Bebou vor Schmerzen. Konnte nach einer Behandlungspause jedoch weiterspielen. Vor Weghorsts erster Möglichkeit mitausgehebelt. Danach lange sicher, beim Gegentor aber mit in der Verlosung. Note: 3

Max Finkgräfe: Sorgte für den ersten direkt verwandelten Kölner Freistoß seit Februar 2020. Sein erstes Bundesligator im zwölften Einsatz bildete den Höhepunkt bilderbuchhafter Wochen des 19-Jährigen. Note: 2

Denis Huseinbasic: Das Selbstvertrauen des unter Schultz gesetzten Youngsters ist deutlich gestiegen. Bot spielerische Lösungen in den engen Räumen an. Allerdings nicht nah genug dran an Torschütze Kramaric. Note: 3,5

Eric Martel: Hielt im Zentrum mit gewohnt großem kämpferischen Einsatz dagegen. Leistete sich keinen nennenswerten Fehler und sorgte so für Stabilität. Note: 3

Faride Alidou: Nach zwei Toren in den vorherigen beiden Spielen kam die Leihgabe diesmal nur schleppend in die Partie. Einige gute Aktionen, mit zu vielen falschen Entscheidungen am Ende. Ihm fehlte auch die Unterstützung durch Schmitz. Note: 3,5

Dejan Ljubicic: Engagiert, aber im Vergleich zu seiner starken Leistung gegen Frankfurt mit deutlich weniger Einfluss auf die Offensive. Holte bei einem Konter eine Gelbe Karte gegen Bebou raus (32.). Note: 3

Jan Thielmann: Rieb sich an der massiven Hoffenheimer Dreierkette auf. Sein einziger Abschluss im gesamten Spiel ging weit am langen Eck vorbei (8.). Verdiente sich aber als Anläufer Fleißkärtchen. Note: 3,5

Florian Kainz: Der Kapitän blieb unter seinen Möglichkeiten. Konnte dem Spiel weder als Ballverteiler noch durch eigene Abschlüsse seinen Stempel aufdrücken. Nach 59 Minuten gegen Maina ausgewechselt. Note: 4,5

Linton Maina (ab59.): Ersetzte den glücklosen Kainz. Holte den Freistoß raus, den Finkgräfe gefühlvoll verwandelte – und hatte damit entscheidenden Anteil am Punktgewinn. Note: 2,5

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