Der 1. FC Köln muss den nächsten Transfer-Dämpfer verkraften. Ein umworbenes Abwehrtalent wechselt nach Saudi-Arabien.
Erneute Transfer-AbsageKölner Wunschspieler wechselt nach Saudi-Arabien

Abubacarr Sedi Kinteh wechselt nicht zum 1. FC Köln.
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Der 1. FC Köln muss bei der Suche nach Verstärkungen einen weiteren Dämpfer verkraften. Ein umworbenes Talent für die Abwehr hat sich für einen Wechsel nach Saudi-Arabien entschieden.
Die intensive Suche des 1. FC Köln nach einem neuen Innenverteidiger gestaltet sich weiterhin kompliziert. Der Klub sucht einen routinierten Defensivspieler zur Stabilisierung, obwohl mit Rav van den Berg und Jahmai Simpson-Pusey bereits vielversprechende Talente im Kader sind.
Abwehrtalent Kinteh entscheidet sich gegen Köln
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf einem Akteur mit starkem linken Fuß. Dies ist darin begründet, dass die Defensivspieler Jahmai Simpson-Pusey, Schmied, van den Berg sowie der Rückkehrer Julian Pauli allesamt Rechtsfüßer sind.
In diesem Zusammenhang geriet auch Sedi Kinteh vom norwegischen Erstligisten Tromso IL in den Fokus der Kölner Verantwortlichen. Der erst 19 Jahre alte Nationalspieler aus Gambia ist zwar noch kein Routinier, besitzt aber andere Fähigkeiten, die für den Verein von großem Interesse waren.
Kinteh wird als schneller, zweikampf- und kopfballstarker Linksfuß beschrieben. Der Nationalspieler hatte bei den Entscheidungsträgern um Thomas Kessler zwar nicht die höchste Priorität, befand sich aber im erweiterten Kreis der potenziellen Kandidaten.
Diese Personalie ist für den Verein vom Geißbockheim nun allerdings nicht mehr aktuell. Berichten aus vereinsnahen Kreisen zufolge wechselt Kinteh für eine Transfersumme von 6,4 Millionen Euro zum saudischen Verein Al Ahli.
Dort wird er einen Vertrag bis zum Jahr 2031 unterzeichnen, was seinem norwegischen abgebenden Verein eine Rekordablösesumme einbringt. Es müssen nur noch finale Einzelheiten geklärt werden.
Für die Kölner ist dies bereits die zweite Absage eines begehrten Spielers in der aktuellen Transferphase. Zuvor war auch der Wechsel von Silas Andersen gescheitert. Der defensive Mittelfeldakteur, der schon im vergangenen Sommer ein Transferziel war, geht zu Sporting Lissabon.
Der dänische Profi unterzeichnet bei dem portugiesischen Top-Klub einen Kontrakt bis 2031, was die längste Vertragsdauer in der gesamten Liga darstellt. Die garantierte Transfersumme beträgt 7,25 Millionen Euro, zusätzlich können bis zu 2,75 Millionen Euro an Bonuszahlungen fällig werden.
Der FC wartet demnach weiterhin auf den ersten externen Neuzugang der Saison. Bislang hat der Verein lediglich die Kaufoptionen für die Spieler Tom Krauß und Jakub Kaminski wahrgenommen. Am Wochenende soll zudem die Option für Jahmai Simpson-Pusey gezogen werden; hier sind nur noch Formalitäten zu regeln, am Erfolg des Vorgangs bestehen keine Zweifel. (red)
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