Langfristiger VertragNächstes Talent bleibt dem 1. FC Köln erhalten

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Julian Pauli

Innenverteidiger Julian Pauli darf sich über seinen ersten Profivertrag freuen.

Der 1. FC Köln bastelt weiter an einer besseren Zukunft. Nach U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui sieht ein weiterer Youngster seine Zukunft beim Zweitligisten.

Nach U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui bleibt dem 1. FC Köln ein weiterer hoch eingestufter Nachwuchsspieler erhalten. Innenverteidiger Julian Pauli (18), der in der Saison 2022/23 mit der U19 der Geißböcke den DFB-Juniorenpokal gewann, hat beim zukünftigen Fußball-Zweitligisten ebenfalls einen „langfristigen Profivertrag“ unterschrieben. Zur genauen Laufzeit machte der FC keine Angaben. Seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich sammelte der 1,90 Meter große Rechtsfuß in der abgelaufenen Spielzeit, in der er viermal für die Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz kam. In Paulis Vita stehen außerdem 49 Spiele (5 Tore) für die U19 und die U17 des FC.

„Julian bringt vieles mit, um ein richtig guter Innenverteidiger zu werden. Seine Robustheit, sein Tempo, seine Zweikampfstärke und allen voran auch seine Mentalität sorgen für viel positive Phantasie in seine weitere Entwicklung“, ist FC-Sportchef Christian Keller vom Potenzial des in London geborenen und in Düsseldorf aufgewachsenen deutschen Junioren-Nationalspielers überzeugt. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit Julian auch zukünftig daran arbeiten können, aus dieser Phantasie Realität werden zu lassen und seinen Durchbruch in unsere Lizenzspielermannschaft zu realisieren.“

Ich möchte mich hier durch hartes Training weiterentwickeln, um irgendwann im Rhein-Energie-Stadion auflaufen zu können. Das ist mein großes Ziel.
Julian Pauli, Jungprofi des 1. FC Köln

Julian Pauli, der vor seinem Wechsel im Sommer 2021 ans Geißbockheim dem Nachwuchs von Fortuna Düsseldorf und Borussia Dortmund angehörte, erklärte seinen Verbleib wie folgt: „Ich freue mich, meinen ersten Lizenzspielervertrag beim 1. FC Köln unterschrieben zu haben. Ich bin vor drei Jahren vom BVB nach Köln gekommen und habe mich hier auf Anhieb wohlgefühlt. Ich bin zwar in Düsseldorf aufgewachsen, fühle mich mittlerweile aber wie ein echter Kölner. Die Stadt und der Club passen sehr gut zu mir. Ich möchte mich hier durch hartes Training weiterentwickeln, um irgendwann im Rhein-Energie-Stadion auflaufen zu können. Das ist mein großes Ziel.“

Durch den Abgang von Abwehrchef Jeff Chabot (VfB Stuttgart) und den langen Ausfall von Luca Kilian (Kreuzbandriss) könnte Julian Pauli – ebenso wie Elias Bakatukanda (20) – schon bald eine Chance im Zweitliga-Team erhalten, mit dem er am 21. Juni in die Vorbereitung starten wird. Dort stehen mit Timo Hübers und Dominique Heintz vorerst nur zwei gestandene Innenverteidiger zur Verfügung. Leihrückkehrer Nikola Soldo konnte sich derweil auch beim 1. FC Kaiserslautern nicht durchsetzen und gilt als Abgangs-Kandidat. Zuletzt gab es Gerüchte über ein Interesse von Lech Posen.

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