Kölner HaieHochspannung im Hauptrunden-Endspurt

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Jubeln wollen Louis-Marc Aubry, Maximilian Kammerer, Nick Bailen und Andreas Thuresson (v.r.n.l.) von den Kölner Haien nach den letzen beiden Hauptrundenspielen.

Jubeln wollen Louis-Marc Aubry, Maximilian Kammerer, Nick Bailen und Andreas Thuresson (v.r.n.l.) von den Kölner Haien nach den letzen beiden Hauptrundenspielen.

Für die Kölner Haie ist zum Abschluss der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey zwischen Platz fünf und acht noch alles möglich. Am Freitag spielt der KEC in Schwenningen, am Sonntag gegen Bietigheim.

Es gehört zu den attraktivsten Eigenschaften des Eishockeys, dass die Dinge nicht vorhersehbar sind. Das betrifft vor den letzten beiden Spielrunde der DEL-Hauptrunde 2022/23 in besonderem Maße auch die Kölner Haie. Von Platz und der direkten Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale und Platz acht mit einem Duell in der ersten Playoff-Runde gegen die Nürnberg Ice Tigers ist für den achtfachen deutschen Meister vor den Partien am Freitag in Schwenningen und am Sonntag (14 Uhr/beide MagentaSport) in der mit 18 600 Zuschauern bereits ausverkauften LanxessArena gegen Absteiger Bietigheim Steelers alles möglich.

Erstes Playoff-Heimspiel am 8. oder 17. März

Am liebsten wäre den Haien und ihrem Trainer Uwe Krupp natürlich eine Platzierung unter den besten Sechs. Das gäbe Zeit zur Regeneration und zur Vorbereitung auf den Gegner, der im Fall von Platz fünf und sechs auch schon feststeht. Das Viertelfinale würde für den KEC am 14. oder 15. März mit einem Auswärtsspiel beginnen. Das erste Heimspiel der Serie im „best-of-seven“-Modus wäre am Freitag, 17. März, 19.30 Uhr, in der LanxessArena. Das gaben die Haie vorab bekannt. Sollten die Haie in die erste Playoff-Runde müssen, stünde zunächst ein Heimspiel an, das am Mittwoch, 8. März, 19.30 Uhr, in der Deutzer Multifunktionshalle über die Bühne gehen würde. Das einzige Auswärtsspiel der „best-of-three“-Serie wäre am Freitag, 10. März. Der Termin für ein eventuelles zweites Heimspiel der Haie ist noch nicht öffentlich. Nach dem Belegungsplan der Arena käme dafür am besten Montag, der 13. März, in Frage.

Sie haben mit Spink den beesten Torschützen und in Eriksson einen der besten Torhüter der Liga.
Nick Bailen, Haie-Verteidiger

Bevor es so weit ist, wollen die Haie am Freitag im vierten Duell dieser Saison zum ersten Mal gegen die Wild Wings aus Schwenningen gewinnen. Keine leichte Aufgabe, wie KEC-Starverteidiger Nick Bailen weiß: „Schwenningen ist ein gutes Team, sie haben ein sehr gutes Powerplay, mit Spink den besten Torschützen und in Eriksson einen der besten Torhüter der Liga.“

Die Wild Wings kämpfen mit Frankfurt, Berlin und Iserlohn noch um Platz zehn, der gleichbedeutend mit dem letzten Ticket für die erste Playoff-Runde ist. „Ich denke, dass das Duell ein guter Test für uns wird, weil sie um ihr Leben kämpfen“, sagte Bailen. Aufpassen müssen der torgefährliche Kanadier (19 Saisontore) und seine Teamkollegen vor allem auf Tyson Spink, der mit 29 Treffern die Torschützenliste der DEL anführt und gerne gegen die Kölner trifft.

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