Die Fußballerinnen von Trainerin Britta Carlson trotzen bei ihrem zweiten Saisonsieg ihren personellen Problemen.
1. FC KölnCarolin Elsen feiert beim 4:0 in Mainz starkes Startelf-Debüt

Carolin Elsen (r.) feierte mit dem 1. FC Koeln einen souveränen Sieg.
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Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben mit dem 4:0-Auswärtserfolg beim 1. FSV Mainz 05 ein Ausrufezeichen in der Bundesliga gesetzt. Dabei ließen sich die Kölnerinnen von weiteren personellen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen. Mit Celina Degen fiel eine weitere Abwehrspielerin verletzt aus. Und Marina Hegering brach als weitere Stütze der Defensive nach dem Aufwärmen weg. Die Kapitänin verspürte muskuläre Probleme und verzichtete auf einen Einsatz.
Dafür rutschte Anna Gerhardt kurzfristig in die Startelf. Trainerin Britta Carlson musste am Mainzer Bruchweg somit auf insgesamt ein Dutzend Spielerinnen verzichten.
Natürlich freue ich mich darüber, dass ich mein Startelf-Debüt feiern konnte. Es hat sich echt gut angefühlt und auch viel Spaß gemacht
Doch es gab auch positive Nachrichten vor dem Anstoß: Eigengewächs Carolin Elsen feierte ihre Startelf-Premiere in der Bundesliga. „In erster Linie freue ich mich erst einmal für die Mannschaft, dass wir die drei Punkte und einen souveränen Sieg einfahren konnten“, unterstrich die 21-Jährige nach dem Schlusspfiff und ergänzte: „Natürlich freue ich mich darüber, dass ich mein Startelf-Debüt feiern konnte. Es hat sich echt gut angefühlt und auch viel Spaß gemacht.“
Dabei habe Elsen durchaus Vorlauf gehabt, denn „Mitte der Woche war relativ klar, dass es in Richtung Startelf geht. Da konnte ich mich gut darauf vorbereiten. Dann war ich heute auch nicht mehr ganz so nervös, es wurde gut kommuniziert.“
Durch den klaren Verlauf der Partie habe sie wie ihre Teamkolleginnen „befreit aufspielen“ können: „Wir haben das Spiel gemacht, ich hatte viele Ballaktionen und so war es einfacher für mich, reinzukommen und ein gutes Spiel zu machen.“
Elsen strahlte zudem hinterher, als sie sagte: „Natürlich freue ich mich auf das nächste Heimspiel. Es war einfach geil mit der Mannschaft die Tore und am Ende den Sieg zu feiern. Da können wir drauf aufbauen.“
Auch Trainerin Britta Carlson lobte ihre Debütantin: „Sie hat es richtig gut gemacht. Sie ist eine junge Spielerin, die sehr hart gearbeitet hat und es sich verdient hat, in der Startelf zu stehen. Sie hat Fähigkeiten, die uns ab und zu mal fehlen. Mal ein Dribbling anzuziehen und das mit Tempo, mutig zu sein. Da hat sie uns sehr gut getan. Sie war aber auch fleißig in der Defensive, hat sehr gut gearbeitet.“
1. FC Köln ist mit sechs Punkten aus drei Spielen sehr gut gestartet
Mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen stehen die Kölnerinnen in der Tabelle glänzend da – haben sogar sechs Zähler mehr auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, das sich danach zur Rekordsaison entwickeln sollte.
„Wir haben uns jetzt von Spieltag zu Spieltag gesteigert“, freute sich die Trainerin Britta Carlson nach dem deutlichen Auswärtssieg ihrer Mannschaft, „haben es gerade im Ballbesitz um einiges besser gemacht als in den Spielen davor. Wir haben einen tiefstehenden Gegner erwartet. Da haben wir uns überragend darauf eingestellt, gerade auch nach den Verletzungsausfällen, die wir hatten.“
Dabei musste die Trainerin improvisieren und vertraute in der Abwehr auf Anna Gerhardt, Laura Vogt und Amelie Bohnen. „Wir haben mit einer ganz neu formierten Dreierkette hinten gespielt, die das sehr gut gemacht hat“, lobte die Trainerin und schob hinterher: „Insofern bin ich sehr stolz auf das Team, wie es gerade diese Ausfälle kompensiert und vor allem, dass wir Schritte voran machen als Mannschaft und heute sehr dominant aufgetreten sind.“ Der nächste Schritt soll am Samstag zuhause gegen Union Berlin folgen.
