Das Team von Trainer Evangelos Sbonias blickt in der Regioalliga West auf eine makellose Heimbilanz gegen die Westfalen.
1. FC Köln U 21SC Paderborn ist ein gern gesehener Gast am Geißbockheim

Sargis Adamyan musste in den vergangenen Tagen krankheitsbedingt pausieren.
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Die U-21-Fußballer des 1. FC Köln starten nach der Winterpause mit einwöchiger Verspätung in den Spielbetrieb der Regionalliga West: Nachdem das Gastspiel beim SC Wiedenbrück am vergangenen Sonntag kurzfristig noch dem Winterwetter zum Opfer fiel, startet die U 21 am Sonntag (14 Uhr) auf jeden Fall ins Jahr 2026. Die Rasenheizung im Franz-Kremer-Stadion wird keinen Zweifel daran lassen, dass das Heimspiel gegen die U 21 des SC Paderborn stattfindet.
Die Westfalen sind gern gesehene Gäste am Geißbockheim, hat die FC-Reserve doch bislang eine makellose Bilanz von zwei Siegen ohne Gegentor (5:0, 1:0). Allerdings: Am dritten Spieltag setzte es für den FC ein 0:5 in Paderborn.
1. FC Köln rechnet mit flexiblem Gegner
Beide Mannschaften starten am Sonntag unter gleichen Voraussetzungen, denn auch für den SCP ist es das erste Pflichtspiel. Das geplante Match am vergangenen Montag bei der U 23 von Schalke 04 wurde ebenfalls abgesagt. Kölns Trainer Evangelos Sbonias skizzierte den kommenden Gegner so: „Es ist eine Mannschaft, die sehr variabel mit dem Ball spielt und da auch sehr viele Dinge bedienen kann. Sei es flach hinten raus, aber sich auch nicht zu schade ist, mal einen langen Ball zu schlagen. Von der Formation her ist es immer flexibel zwischen Dreier- und Viererkette.“
Daher sei es sowohl für das Trainerteam als auch für die Mannschaft eine besondere Herausforderung in der Vorbereitung bei der Entwicklung eines Matchplans. Mikail Özkan konnte seine Gelbsperre am vergangenen Sonntag in Wiedenbrück nicht absitzen und fehlt daher gegen Paderborn. Ein Fragezeichen steht noch hinter Sargis Adamyan: „Er konnte krankheitsbedingt nicht voll trainieren in dieser Woche“, erklärte Sbonias, „da müssen wir mal schauen, wie es bis Sonntag aussieht.“ Malek El Mala ist weiterhin keine Option, auch wenn der Stürmer in den vergangenen Tagen immerhin schon wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvierte: „Das kommt noch einen Tick zu früh“, urteilte der Coach. Zudem fehlt der Langzeit-Verletzte Artem Belousov.
Der FC kann im ersten Heimspiel des Jahres auf eine stimmungsvolle Kulisse und lautstarke Unterstützung der eigenen Fans setzen. Da die FC-Profis bereits am Freitagabend in der Bundesliga im Einsatz waren, dürften sich zahlreiche FC-Fans am Sonntag auf den Weg zum Geißbockheim machen.

