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Nach 0:0 gegen DüsseldorfFortuna Köln hat das Gefühl, in der 3. Liga angekommen zu sein

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Yassine Bouchama Fortuna Düsseldorf, 05 mit einem Schuss an der Aussenlinie, Lennart Winkler Fortuna Koeln, 01 breitet die Arme aus Fortuna Köln vs. Fortuna Düsseldorf, Fussball, 3.Liga, 04.Spieltag, Saison 2026/27, 06.09.2026, DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO, Fortuna Köln vs. Fortuna Düsseldorf, Fussball, 3.Liga, 04.Spieltag, Saison 2026/27, 06.09.2026 Köln *** Yassine Bouchama, Fortuna Düsseldorf, 05, takes a shot near the sideline Lennart Winkler, Fortuna Cologne, 01, spreads his arms. Fortuna Cologne vs. Fortuna Düsseldorf, soccer, 3rd League, Matchday 04, 202627 season, September 6, 2026 DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video Fortuna Cologne vs. Fortuna Düsseldorf, soccer, 3rd Division, Matchday 4, 202627 Season, September 6, 2026, Cologne Copyright: xEibner-Pressefoto/LukasxBaldygax EP_LBA

Lennart Winkler, Keeper von Fortuna Köln, macht  sich bereit für den Schuss von Düsseldorfs Yassine Bouchama. 

Im Derby gegen den Zweitliga-Absteiger beweist das Team von Trainer Matthias Mink defensive Stabilität und seine Heimstärke.

Das schönste Lob kam vom gegnerischen Trainer, der in der Kölner Südstadt alles andere als ein Unbekannter ist. „Matthias, Respekt“, sagte Fortuna Düsseldorfs Coach Alexander Ende auf der Pressekonferenz in Richtung seines Kollegen Matthias Mink. „Ihr seid in der 3. Liga angekommen.“

Das 0:0 bei Fortuna Köln sei für den Zweitliga-Absteiger das „erwartet schwere Auswärtsspiel“ gewesen, erklärte Ende, der seinem ehemaligen Klub einen kräftigen Schulterklopfer verpasste: „Ihr zeigt, dass ihr gerade eure defensive Stabilität aus der Regionalliga in die 3. Liga übertragen könnt und es den Gegnern schwer macht.“

Fortuna sieht in der defensiven Stabilität Basis für den Klassenerhalt

Mink nahm das Kompliment mit einer Mischung aus Freude und Mahnung auf. „Wir sind angekommen, das fühlen wir“, bestätigte der gebürtige Schwarzwälder, ehe er den Zeigefinger hob: „Aber es geht immer weiter. Wir sind noch ganz am Anfang der Saison, es sind 38 Spieltage. Wir müssen schauen, dass wir uns weiterentwickeln. Wir haben schon noch einiges zu tun.“

06.09.2026, xsefx, Fußball, SC Fortuna Köln - Fortuna Düsseldorf, 3.Liga, Südstation, 4. Spieltag, Saison 2026 2027: Zwei, die sich gut verstehen: Cheftrainer Matthias Mink Fortuna Koeln hc und Cheftrainer Alexander Ende Fortuna Düsseldorf hc im Gespräch DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi-video. Nordrhein-Westfalen Deutschland *** September 6, 2026, xsefx, Soccer, SC Fortuna Cologne vs. Fortuna Düsseldorf, 3. Liga, Südstation, Matchday 4, 20262027 Season: Two Who Get Along WellHead Coach Matthias Mink of SC Fortuna Köln and Head Coach Alexander Ende of Fortuna Düsseldorf in conversation. DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. North Rhine-Westphalia, Germany

Düsseldorfs Trainer Alexander Ende (l.) hatte viel Lob für seinen Kollegen Matthias Mink (r.) und Fortuna Köln übrig.

Während die Landeshauptstädter weitere Punkte im Kampf um den Wiederaufstieg liegen ließen, blieb Köln als Neuling zum dritten Mal in Folge ungeschlagen. Grundlage für den verdienten Punktgewinn war eine starke Defensive, die Düsseldorf nur wenige Chancen gewährte. „Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen im Hinblick auf das leidenschaftliche Verteidigen. Wir haben schon in Verl gezeigt, dass wir das sehr, sehr gut können, und haben es heute wieder auf den Platz gekriegt“, freute sich Mink.

Kölns Trainer sieht in der defensiven Stabilität die Basis für den Klassenerhalt: „Es ist wichtig, die Heimspiele zu Null zu gestalten. Das haben wir hinbekommen.“ Im ersten Heimspiel der Saison hatten die Südstädter bereits Alemannia Aachen ein 1:1 abgetrotzt. Vor eigenem Publikum ist Köln saisonübergreifend seit nunmehr 20 Spielen ungeschlagen.

Es ist einfach geil, hier im Südstadion zu spielen. Wir sind seit mehr als einem Jahr zu Hause ungeschlagen, das merkt man am Selbstvertrauen auf dem Platz. Die Fans honorieren das und pushen uns
Enzo Wirtz, Angreifer von Fortuna Köln

Enzo Wirtz schätzt den Charme des Südstadions, das am Sonntagabend mit 9544 Zuschauern ausverkauft war: „Es ist einfach geil, hier im Südstadion zu spielen. Wir sind seit mehr als einem Jahr zu Hause ungeschlagen, das merkt man am Selbstvertrauen auf dem Platz. Die Fans honorieren das und pushen uns. Das nehmen wir wahr. Es ist ein geiles Feeling“, schwärmte der Stürmer. Wirtz selbst hatte es verpasst, das Rheinderby aus Kölner Sicht zu krönen. In der 36. Minute scheiterte er nach Vorlage von Romeo Aigbekaen aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Louis Lord. „Den hält er gut. Ich hätte den Ball vielleicht ein bisschen platzierter setzen können, aber es war aus der Drehung“, beschrieb Wirtz die beste Chance des Spiels, das ansonsten recht höhepunktarm verlief.

Beide Mannschaften standen defensiv sicher, taten sich im Spiel nach vorn aber schwer. „Positiv ist, dass wir zum zweiten Mal zu Null gespielt haben. Vorne sollte die Null natürlich nicht stehen. Die Chancen, die wir hatten, haben wir nicht klar und sauber genug ausgespielt“, blickte Düsseldorfs in der Kritik stehender Trainer Alexander Ende auf eine durchwachsene Rückkehr in die alte Heimat.

Köln konnte mit der Punkteteilung deutlich besser leben. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Den Punkt nehmen wir mit, da darf man sich schon mal freuen“, erklärte Enzo Wirtz, der den Saisonstart als gelungen betrachtet: „Gerade in den beiden Heimspielen gegen Aachen und Düsseldorf haben wir gesehen, was in der Mannschaft steckt und was möglich ist. Wir kommen langsam an, fünf Punkte aus vier Spielen passen so weit. Die Entwicklung stimmt.“

Daran sollen künftig auch die Offensiv-Zugänge Jannik Mause und Cedric Harenbrock mitwirken, die gegen Düsseldorf in der Schlussphase zu ihrem Debüt kamen. Matthias Mink bittet bei den beiden frisch verpflichteten Akteuren noch um Geduld: „Ich glaube, man hat gesehen, dass sie schon noch Nachholbedarf haben, was die körperliche Situation angeht. Beide Spieler waren im Sommer nicht im Wettkampfbetrieb, da gilt es viel aufzuarbeiten“, erklärte Kölns Trainer, der das Duo perspektivisch als klare Verstärkung ansieht: „Wir haben einen guten, breiten Kader, der in der Spitze mit diesen Spielern nochmal verbessert ist.“