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HockeyRot Weiss Köln greift nach der Deutschen Meisterschaft

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Feldhockey-Bundesliga der Herren: Pasha Gademan, Trainer von Rot-Weiss Köln, gibt während einer Viertelpause Anweisungen an sein Team. *** Mens Field Hockey Bundesliga Pasha Gademan, coach of Rot Weiss Köln, gives instructions to his team during a quarter break

Kölns Trainer Pasha Gademan

Nach zwei titellosen Jahren will der Hockey-Klub am Wochenende in Bonn das Final Four gewinnen.

Die Bundesliga-Feldhockeyspieler des KTHC Rot Weiss Köln greifen am Wochenende nach der nationalen Krone. Der Durst nach zwei titellosen Jahren ist groß, zumal man sich endlich wieder für die Euro Hockey League qualifizieren will. Sogar die Vizemeisterschaft könnte reichen, um auf die europäische Bühne zurückzukehren. Dann nämlich, wenn man im Finale auf den Hauptrunden-Champion Hamburger Polo Club trifft. Vor dem Final Four in Bonn mit dem Halbfinale gegen Mülheim (Sa., 18.30 Uhr) und einem möglichen Endspiel tags darauf (14.30 Uhr) spricht RW-Cheftrainer Pasha Gademan (38) über...

... den Halbfinal-Gegner: „Uhlenhorst Mülheim ist gespickt mit ehemaligen und aktuellen Nationalspielern, die ich als Co-Trainer der Honamas natürlich gut kenne. Hinzu kommt mit David Harte ein irischer Keeper, der schon zwei Mal (2015 und 2016, Anm. d. Red.) zum Welttorhüter gekürt wurde. Kurz gesagt: Es ist eine Mannschaft, die jedem Gegner wehtun kann. Hinzu kommt eine historisch bedingte Rivalität, schließlich haben Mülheim (18 Feld-Titel, Anm. d. Red.) und Köln (elf Feld-Titel, Anm. d. Red.) die Meisterschaft jahrelang quasi unter sich ausgemacht. Unseren 5:0-Auswärtssieg vor knapp drei Wochen würde ich nicht allzu hoch hängen, denn in einem Halbfinale wird Uhlenhorst ein ganz anderes Gesicht zeigen.“

... ein mögliches Finale: „Im Endspiel wären wir zwangsläufig nur Außenseiter. Ganz einfach, weil das andere Halbfinale zwischen dem Harvestehuder THC und dem Hamburger Polo Club 2,25 Stunden früher angepfiffen wird. Dass das Finale am nächsten Tag so früh angesetzt wurde, ist ehrlich gesagt eine Sauerei. Denn so spielt die unterschiedliche Regenerationszeit eine große Rolle – erst recht bei den aktuellen Temperaturen. Unabhängig davon haben beide potenziellen Finalgegner eine Riesenqualität: Polo geht als Hauptrunden-Champion sicherlich als leichter Favorit ins Turnier, aber auch der HTHC kann ein richtig fieser Gegner sein: Die Spieler ackern bis zum Umfallen.“

... die Mutmacher: „Wir fahren nach Bonn, um unser bislang starkes Jahr (elf Siege in Folge, Anm. d. Red.) zu krönen und den Blauen Wimpel nach Köln zu holen. Wir haben die kürzeste Anreise, bringen sicherlich ein paar Fans mit und können unsere Besprechung am Samstagmorgen sogar noch in unserem Klubhaus abhalten. Außerdem können wir personell aus dem Vollen schöpfen, denn Paul Glander kehrt nach seiner verletzungsbedingten Zwangspause in der Viertelfinal-Serie gegen den UHC Hamburg (3:1, 4:2, Anm. d. Red.) wieder zurück.“