Zuletzt kassierte die FC-Reserve drei Pleiten gegen Außenseiter. Am Samstag wartet der nächste Underdog.
Regionalliga1. FC Köln will raus aus der Krise

Manuel Hartmann, Trainer der FC-Reserve
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Die U-21-Fußballer des 1. FC Köln wollen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis in der Regionalliga West feiern. Die FC-Reserve geht am Samstag (14 Uhr) einmal mehr als Favorit ins Spiel, diesmal zu Hause gegen den Aufsteiger VfB Hilden. Doch das galt auch schon für die drei vergangenen Partien in Bonn, gegen Bergisch Gladbach und bei Westfalia Rhynern – und alle drei gingen verloren. „Natürlich beschäftigt uns das“, konstatierte Trainer Manuel Hartmann: „Drei Niederlagen in Folge sind nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Gleichzeitig nehme ich die Mannschaft als sehr gefestigt wahr.“
Der Coach mahnte jedoch zugleich: „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir aus den Ergebnissen nicht die falschen Ableitungen ziehen. Wir haben in den letzten beiden Spielen gute Entwicklungen gesehen. Jetzt geht es darum, diese Stabilität über 90 Minuten zu zeigen und die Spiele für uns zu entscheiden.“
Trainer Manuel Hartmann hofft auf Reaktion
Mit Blick auf die vergangene Partie betonte Hartmann: „In Rhynern waren wir gerade zu Beginn mit Ball sehr klar und gegen den Ball aggressiv. Das müssen wir mitnehmen. Gleichzeitig müssen wir verstehen, warum wir in den entscheidenden Momenten sowohl vor dem gegnerischen Tor als auch bei der Verteidigung unseres eigenen Tores nicht konsequent genug sind.“ Hier gehe es „um kleine Details, die wir individuell weiterentwickeln müssen“. Diese Entwicklung „bedarf aber Zeit, die wir unseren jungen Talenten geben möchten“.
Zugleich äußerte sich der Trainer optimistisch, dass seiner Mannschaft eine Reaktion gelingen werde: „Ich sehe, wie die Jungs trainieren, wie sie miteinander umgehen und wie sehr sie diese Situation verändern wollen. Es geht Woche für Woche darum, aus dem Talent spielentscheidende Qualität am Spieltag zu machen.“
FC ohne Gil Neves und Maik Akumu
Ein Selbstläufer – das ist die Lehre der vergangenen Wochen – wird das Heimspiel gegen den Aufsteiger keineswegs. „Hilden ist eine Mannschaft, die uns sicherlich fordern wird. Wir erwarten ein intensives Spiel, in dem es viele Zweikämpfe und Umschaltsituationen geben kann. Gerade deshalb müssen wir von Beginn an sehr präsent sein. Hilden hat zudem eine gute Qualität bei Standards“, sagte Hartmann mit Blick auf den kommenden Gegner.
Auf zwei Spieler muss der Coach definitiv verzichten. Gil Neves ist mit Portugals U19 unterwegs, Maik Akumu mit der deutschen U19. „Die beiden Abstellungen für die Nationalmannschaften machen uns sehr stolz“, betonte der Trainer. Dennoch dürfte gerade Neves im Mittelfeldzentrum schmerzlich vermisst werden. Auch Akumu fehlt als Tempo-Alternative für die Offensive von der Bank.
Die U21, die während der Länderspielpause der Profis wieder auf lautstarke Unterstützung hoffen darf, könnte mit einem Heimsieg gegen Hilden vor allem ihren Abstand zur Abstiegszone vergrößern. So würde rund ums Geißbockheim zumindest keine Hektik ausbrechen.
