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Regionalliga WestEtienne Borie sorgt für Glücksgefühle beim 1. FC Köln

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GER, Regionalliga West, 1. FC Köln U21, U 21 vs. Wuppertaler SV / 01.09.2025, Köln , Franz-Kremer-Stadion, GER, Regionalliga West, 1. FC Köln U21 vs. Wuppertaler SV DFB- Regionalliga West regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video im Bild wird Torschütze Etienne Borie 1. FC Köln U21 16  von Malek El Mala 1. FC Köln U21 9  umarmt. *** GER, Regionalliga West, 1 FC Köln U21 vs Wuppertaler SV 01 09 2025, Köln , Franz Kremer Stadion, GER, Regionalliga West, 1 FC Köln U21 vs Wuppertaler SV DFB Regionalliga West regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi video in the picture goal scorer Etienne Borie 1 FC Köln U21 16 is hugged by Malek El Mala 1 FC Köln U21 9 NordphotoxGmbHx/xFreund nph00018

Etienne Borie (r.) erzielte den entscheidenden Treffer für den 1. FC Köln. 

Der Offensivspieler sichert dem Team von Trainer Evangelos Sbonias den 1:0-Erfolg gegen Paderborn.

Es war ein spätes Glücksgefühl, nach dem es lange Zeit nicht ausgesehen hatte: Der 1. FC Köln hat das U-21-Duell in der Regionalliga West gegen den SC Paderborn mit 1:0 (0:0) für sich entschieden. Etienne Borie war der späte Matchwinner. Der Offensivspieler sicherte der FC-Reserve mit seinem vierten Saisontreffer den jahresübergreifend dritten Pflichtspielsieg in Serie. Nach dem Abpfiff konnten die FC-Talente folglich gemeinsam mit den eigenen Fans einen gelungenen Jahresstart feiern.

Kölns Trainer Evangelos Sbonias bot mit Mikolaj Marutzki einen U19-Spieler in der Startelf auf. Der 19-Jährige absolvierte drei Tage vor dem Youth-League-Kracher gegen Inter Mailand seinen vierten Einsatz in der Regionalliga West. Zudem saß Maik Akumu als weiterer Spieler aus der U 19 auf der Ersatzbank. Der 17-Jährige stand erstmals im Regionalliga-Aufgebot, nachdem der Flügelstürmer in der Woche mit der U 21 trainiert hatte. Akumu feierte in der Schlussphase als Joker sein Debüt.

Luca Lechner feiert Startelf-Premiere beim 1. FC Köln

Zudem feierte Luca Lechner beim FC seine Startelf-Premiere in der Dreier-Abwehrkette. Der Sommer-Zugang kam zuvor auf drei Kurzeinsätze als Joker.

Den ersten Aufreger der Partie gab es nach einer Viertelstunde: Etienne Borie dribbelte sich über die rechte Seite in den Strafraum, sein Schlenzer landete allerdings nur an der Latte des Paderborner Tores. Marvin Ajani legte den Abpraller quer zu Patrik Kristal, der zum vermeintlichen Führungstor einschob. Der Treffer zählte jedoch nicht, weil Kristal bei Bories Schuss im Abseits stand und nunmehr aktiv ins Spielgeschehen eingriff (16.).

Danach verflachte die Partie aber wieder und bot den Zuschauern im Franz-Kremer-Stadion bis zur Halbzeit keine Highlights mehr.

Zu Beginn der zweiten Hälfte musste sich Marutzki strecken, um einen Schuss des Ex-Kölners Marlon Becker um das Tor zu lenken (47.). Danach dauerte es bis zur Schlussphase, ehe es das Highlight des Nachmittags gab: Luc Dabrowski passte den Ball ins Angriffsdrittel zu Cenny Neumann. Der aufgerückte Außenspieler sah die Lücke und steckte durch zu Etienne Borie, der aus spitzem Winkel zum 1:0 ins lange Eck schoss (77.). Der Führungstreffer lag zu diesem Zeitpunkt nicht in der Luft, allerdings fehlte es den Gästen danach auch an Ideen, um zum Ausgleich zu kommen.

Es gehört dazu, so ein Spiel zu null zu spielen. Die Box-Verteidigung, die Basics haben unsere Spieler gut gemacht
Evangelos Sbonias, Trainer der U 21 des 1. FC Köln

„Wir wollten über eine gute Kompaktheit Umschaltmomente generieren, das haben wir nicht gut gemacht“, konstatierte Sbonias kurz nach dem Spiel, lobte aber das Defensiv-Verhalten: „das gehört dazu, so ein Spiel zu null zu spielen. Die Box-Verteidigung, die Basics haben unsere Spieler  gut gemacht.“ 

1. FC Köln U 21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Lechner (80. Lippert), Ajani – Kristal (75. Elyazidi), Dürholtz (75. Harchaoui) – Yacobi (75. Akumu), Lennemann (59. Toure), Borie. Tor: 1:0 Borie (77.). Zuschauer: 500.