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TennisEin Punkt nach drei Spielen - holpriger Saisonstart für Rot-Weiss Köln

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May 19, 2025, Paris, Paris, France: Mathys ERHARD FRA in action during the qualification of the tennis Grand Slamt of Roland Garros 2025, match between Alexander SHEVCHENKO KAZ and Mathys ERHARD FRA at Roland Garros Stadium - on May 21 2024.Paris - France Paris France - ZUMAb253 20250519_zsp_b253_034 Copyright: xLoicxBaratouxx

Mathys Erhard, Tennisprofi von Rot-Weiss Köln.

Das Team um Dustin Brown steht in der Bundesliga auf Platz sieben.

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die Tennisspieler des Kölner THC Stadion RW an den Bundesliga-Spieltagen zwei und drei. Nach dem 3:3 am Freitag gegen den Gladbacher HTC und dem 2:4 am Sonntag beim TK GW Mannheim wusste auch Sussan Karimi nicht, ob sie sich über den gelungenen Heimauftakt freuen, oder die zweite Saisonniederlage beklagen sollte. „Fakt ist: Wir sind nur Tabellensiebter und müssen uns jetzt ranhalten“, stellte die Teammanagerin klar. Im Vorjahr war ihr Team noch auf Abschlussrang drei gelandet.

In diesem Jahr verlief der Saisonstart – schon beim 2:4 im Aachener Kurhaus – holprig. An bestimmten Stellen gab es aber auch Anlass zum Optimismus. Wie das Team den Klassenerhalt 2026 schaffen kann, zeigte es auf den heimischen Sandplätzen gegen Gladbach. Die Gastgeber verzückten die mehr als 1000 Zuschauer nicht nur mit kulinarischen Highlights und Live-Musik. Vor allem das hochklassige Tennis sorgte für den ersten Saisonpunkt. „Das war schon gigantisch“, beschrieb Karimi die zwei gewonnenen Einzel und das entscheidende Doppel zum 3:3.

Mathys Erhard beeindruckt bei Rot-Weiss Köln mit seiner Mentalität

Nachdem der junge Franzose Luca van Assche (ATP-Rang 80) seine persönliche Premiere am Olympiaweg gegen Tallon Griekspoor (58) knapp mit 6:7, 4:6 verloren und auch Francesco Forti gegen Alex Molcan mit 4:6, 4:6 den Kürzeren gezogen hatte, trumpften Raphael Collignon und Mathys Erhard auf. Im Spitzeneinzel behielt die belgische Nummer eins Collignon (ATP-Rang 43) gegen den Argentinier Tomas Martin Etcheverry (32) die Oberhand.

Fast noch beeindruckender als das 6:2, 3:6, 10:6 war die Leistung von Erhard auf dem Nebenplatz. Der 24-jährige Franzose nahm es mit dem in der Weltrangliste um 323 Positionen besser gestellten Botic van de Zandschulp auf und schlug die niederländische Nummer 54 mit 7:5, 2:6, 10:4. „Mathys ist so ein toller Spieler, er hat das vorbildlich gemacht“, lobte die Teammanagerin den „Mentalitätsspieler“ und konnte das Kompliment gleich weitergeben. „Bei uns heißt es auch „Oldies auf die Eins“, sprach sie das Duo Dustin Brown mit dem Italiener Forti an. Gegen Etcheverry/Haase brachte die Routiniers auch der verlorene erste Satz nicht aus dem Konzept. Am Ende stand es 4:6, 6:3 und 10:8 für den 41-jährigen Brown und seinen 15 Jahre jüngeren Partner.

Am Sonntag waren Collignon und van Assche auf der ATP-Tour weitergereist, so dass den stärker besetzten Mannheimern kaum beizukommen war. Erhard verlor als Nummer zwei und Hazem Naw sowie Michael Agwi konnten an den hinteren Positionen auch kein Einzel gewinnen. Da half auch Kimmer Coppejans’ starkes 6:4, 4:6, 14:12 gegen Pedro Martinez Portero nichts. Allerdings hatte Brown mit Lucas Gerch die RW-Fahne im Doppel erneut hochgehalten.

Nach deren 6:4, 6:3 gegen Llamas Ruiz/Cervantes stand immerhin der zweite Matchpunkt. „Wir brauchen jeden Punkt für den Klassenerhalt“, meinte Karimi nach dem 2:4 und ergänzte: „Wir wissen, dass wir nächsten Sonntag im Heimspiel gegen Augsburg liefern müssen.“