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Rührende Geste für WM-HeldUS-Außenministerium will Mutter von Torwart Visum ausstellen

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WM 2026 - Spanien - Kap Verde

Vozinha war gegen Spanien Spieler des Spiels.

Nach dem WM-Spiel weinte Kap-Verde-Torwart Vozinha, weil seine Mutter nicht einreisen durfte. Nun schalten sich die US-Behörden ein.

Einen bewegenden Augenblick gab es nach dem überraschenden 0:0 von Kap Verde gegen Spanien bei der Fußball-WM, ausgelöst durch Torhüter Vozinha (40).

Nach dem Abpfiff weinte er, weil seine Mutter der Begegnung nicht im Stadion beiwohnen konnte. Jetzt planen die Vereinigten Staaten, der Mutter des WM-Protagonisten die Einreise zu gewähren, so ein Sprecher des Außenministeriums gemäß einem CNN-Bericht.

US-Behörden: Sicherheitsleistung für Angehörige nicht notwendig

Nach dem Spiel erläuterte Vozinha, dass seine Mutter wegen einer für das US-Visum verlangten Sicherheitsleistung von 15.000 US-Dollar gefehlt habe. Der Inselstaat Kap Verde zählt zu den 50 Nationen, deren Staatsangehörige momentan eine solche Summe als Sicherheit für ein Visum bereitstellen müssen.

Allerdings hob der Sprecher des Ministeriums hervor, dass Angehörige von Spielern diese Sicherheitsleistung nicht erbringen müssten. Überdies sei bei den Behörden kein Visumsgesuch von Vozinhas Mutter registriert worden. Zitiert wurde der Sprecher mit der Aussage: „Das Ministerium ist dabei, Kontakt zur Familie des Spielers aufzunehmen, um in der Visums-Angelegenheit zu helfen“.

Gemäß dem CNN-Bericht besteht die Hürde außerdem darin, dass die Mutter des Keepers derzeit kein gültiges Reisedokument besitzt. Sie sei jedoch im Prozess, sich ein neues Dokument anfertigen zu lassen. Am Sonntag spielt Kap Verde in Miami gegen Uruguay. (dpa/red)